Wolfsrudel trifft auf seinen ehemaligen Boss

Trainer Slobodan Grubor muss den WAC rasch wieder auf die Beine bringen (hier Manuel Kerhe)
  • Trainer Slobodan Grubor muss den WAC rasch wieder auf die Beine bringen (hier Manuel Kerhe)
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  • hochgeladen von Erich Hober

WOLFSBERG. In der ersten Bundesliga-Saison wurden die Fans des RZ Pellets WAC von ihrer Mannschaft mit Siegen verwöhnt. Dass es nicht immer gut laufen kann, davon muss der Fan ausgehen.
Der WAC hatte einen schwierigen Start. Fünf Runden sind bisher gespielt. Was den Wolfsbergern noch fehlt, ist ein Sieg. Zwei Remis stehen drei Niederlagen gegenüber - wobei die letzte Niederlage gegen Aufsteiger SV Grödig nichts fürs Nervengewand von Trainer Slobodan Grubor war.

Schwachpunkt Defensive

"Wir haben derzeit Probleme in der Defensive. Wir machen hinten zu viele individuelle Fehler. Gegen manche Mannschaften waren wir knapp dabei, den Rückstand auf zu holen, bei manchen weniger", analysiert Grubor. Besonders schlimm empfand der Trainer die erste Halbzeit gegen Grödig (3:4 Niederlage). "So was schlechtes habe ich schon lange nicht mehr gesehen", gibt er zu und weiß, dass ihm hinten Abwehrbollwerk Michael Sollbauer besonders fehlt. "Wir bekommen einfach zu leichte Tore", so Grubor.
An der Motivation liege es laut dem Trainer nicht. "Die Jungs gehen mit der richtigen Einstellung ins Spiel. Da kann man ihnen nichts vorwerfen. Allerdings brauchen sie so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis, um wieder Selbstvertrauen zu tanken", ist der Feldherr überzeugt.

Ein Wiedersehen

Die Aufgabe wird für den WAC in der nächsten Runde nicht einfacher. Die Wolfsberger empfangen die Austria Wien und damit ihren Ex-Trainer Nenad Bjelica. Für Grubor ist es kein Grund, nervös zu werden: "Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere auch. Es geht um drei Punkte. Nicht mehr und nicht weniger."
Auch wenn der WAC heuer noch nicht voll angeschrieben hat, so will der Trainer keinen Druck auf seine Mannschaft ausüben und spielt diesen eher an den Gegner weiter: "Die Austria ist Meister. Wenn sie bei uns keine drei Punkte holt, ist es für sie fast eine Katastrophe. Wir können nur hoffen, dass die Wiener aufgrund des Champions League-Play Off Spiels gegen Dinamo Zagreb müde sind und dementsprechend auftreten."

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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