Diese Taschen treffen den Zeitgeist

Martina Gruber designt ihre Taschen nach den Bedürfnissen, die sie selbst und ihre Kundinnen an die Accessoires haben
11Bilder
  • Martina Gruber designt ihre Taschen nach den Bedürfnissen, die sie selbst und ihre Kundinnen an die Accessoires haben
  • Foto: Friessnegg
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

FELDKIRCHEN/BODENSDORF (fri). Trachtenliebhabern ist der Name "ReBurg" seit einigen Jahren ein Begriff. Allen anderen sei es hier erklärt: "ReBurg" steht für Gruber und dahinter steckt Martina Gruber, eine 52-jährige Designerin und Schneiderin aus Bodensdorf.

Umzug nach Bodensdorf

Aber der Reihe nach: Vor mittlerweile zehn Jahren zog es die gebürtige Niederösterreicherin, die in der Wachau einen Laden betrieb, nach Kärnten. Hier angelangt suchte sie nach einem Geschäftszweig und dann kam ihr der Zufall zu Hilfe. "Kärnten war immer meine bevorzugte Urlaubs- und Geschäftsdestination", beginnt Gruber zu erzählen. "Immer wieder war ich als Ausstellerin auf Handwerksmärkten und beinahe jeder Urlaub wurde hier verbracht." Als sich dann die Lebensumstände änderten, zog Gruber mit Sack und Pack nach Bodensdorf. "Praktischerweise lebe und arbeite ich an einem Ort – unter einem Dach, denn mein Arbeitstag richtet sich nicht nach der Uhr."
Eine Freundin bat sie vor einigen Jahren sie auf die Jagdmesse nach Salzburg zu begleiten. "Ich begann zu überlegen, welches meiner Produkte sich wohl als Ausstellungsobjekt eignen würde", erinnert sich die Designerin.

Ein-Frau-Unternehmen

"Da kam mir die Idee Taschen mit Trachten- und Jagdmotiven zu kreieren. Gesagt, getan und die Taschen haben eingeschlagen wie die sprichwörtliche Bombe. Ich kam mit jeder Menge Aufträge wieder nach Hause. Seither bin ich jedes Jahr zweimal auf speziellen Trachtenmode-Messen. Dort hole ich mir Inspirationen und entwerfe passend zu den jeweiligen Kollektionen die Taschen." Wenn Gruber erzählt, klingt das alles ganz einfach. Dass dahinter aber viel Arbeit, viel persönliches Engagement und große Liebe zum Handwerk stecken, möchte man angesichts der Leichtigkeit der Schilderung fast vergessen. An Ideen mangelt es Martina Gruber nicht: "Derzeit habe ich 2.200 verschiedene Modelle und es werden immer mehr." Die bevorzugten Materialien der Schneiderin, die jede Tasche selbst näht, sind Loden, Seide und schöne Jaquard-Stoffe. "Ich beziehe die Stoffe von österreichischen Lieferanten und die Jagd-Accessoires stammen von Kärntner Jägern."

Aha-Erlebnis kommt im Shop

Da Gruber keinen Online-Handel betreibt, sind ihre Taschen entweder direkt in den Trachtengeschäften, die ihre Produkte führen, bei ihr selbst oder im Pop-Up-Store in Feldkirchen, der bis Ende Dezember geöffnet ist, zu besichtigen und zu kaufen. "Ich will, dass der Kunde ein Aha-Erlebnis hat, wenn er die Taschen sieht", so Gruber. In die Gestaltung der Modelle hat sie sowohl ihre eigenen Bedürfnisse als auch die der Kunden einfließen lassen.
"Als Frau weiß man, welche Anforderungen eine Tasche erfüllen muss. Schon beim Entwerfen fließen diese Wünsche mit ein. So gibt es bei mir jede Tasche in der gewünschten Farbe, mit den gewünschten Materialien und auch in Linkshänder-Ausführung."
Pop-Up-Store: "ReBurg", Hauptplatz 15, Feldkirchen

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen