Vom See auf die Insel
Goldenes Ehrenzeichen für Hoteldirektor mit Feldkirchner Wurzeln
- Bürgermeister Martin Treffner mit dem Hotelmanager Walter Kril und seinem Vater Roman Kril (von links).
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Der gebürtige Feldkirchner Walter Kril hat das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich erhalten.
MALTSCHACHER SEE, ZYPERN. Eine besondere Auszeichnung wurde dem gebürtigen Feldkirchner Walter Kril zuteil. Der General Manager des "Robinson Cyprus" auf Zypern bekam das "Goldene Ehrenzeichen" der Republik Österreich verliehen. Die Zeremonie fand in der Residenz der österreichischen Botschafterin, Susanne Bachfischer, im Beisein von Familie, Freunden, Wegbegleitern sowie Kollegen statt.
Hohe Anerkennung
"Für mich persönlich ist es eine der größten Anerkennungen, die man bekommen kann – als österreichischer Staatsbürger, aber auch als jemand, der seit vielen Jahren intensiv für sein Land und für die Menschen arbeitet“, sagt Walter Kril freudestrahlend. Auch Feldkirchens Bürgermeister Martin Treffner findet lobende Worte. "Ich bin richtig stolz, dass ein Feldkirchner wie Walter Kril international so einen tollen Job macht und jetzt sogar mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet wurde. Er zeigt, wie man Heimatliebe und internationale Karriere miteinander verbindet – auf Zypern hält er die Verbindung zu Österreich lebendig und bringt unsere Werte und Kultur hinaus in die Welt. Er zeigt, was man mit viel Ehrgeiz und Können alles erreichen kann."
Engagement & Loyalität
Die Verdienste des Feldkirchners sind mannigfaltig. "Ich arbeite seit Jahren sehr eng mit der österreichischen Botschaft auf Zypern zusammen. Wir setzen gemeinsame Projekte um, ich unterstütze, organisiere mit dem ÖSV Trainingslager und arbeite mit österreichischen Tourismusschulen zusammen, deren Schülerinnen und Schüler ich bei mir ausbilde“, erklärt der General Manager. "Die Botschafterin hat es schön formuliert: Man verleiht diese Auszeichnung einer loyalen, vertrauenswürdigen Person.“ Ein besonderer Wegbegleiter ist für ihn der langjährige Konsul Martin Krämer, der mittlerweile im Ruhestand ist. "Mit ihm habe ich viele Jahre eng zusammengearbeitet.“
Von Maltschach nach Zypern
Der heute international tätige Hotelmanager stammt aus Briefelsdorf am Maltschacher See. Er wuchs mit seinen drei Geschwistern Roman Kril, Sabine Bliege und Doris Zechner auf. Ein Ferialjob am Maltschacher See brachte Kril zum Tourismus und führte ihn über eine Koch-Kellner-Lehre in die internationale Hotellerie. Nach ersten Stationen in St. Moritz, Salzburg und Deutschland wurde er mit 21 Jahren F&B-Assistent in einem 300-Betten-Haus – der Wechsel vom Herd ins Management – obwohl Kochen seine Leidenschaft blieb. Mit 29 Jahren erfüllte er sich seinen Wunsch, noch vor seinem 30. Geburtstag Hoteldirektor zu sein, und leitete in Bad Kleinkirchheim ein Hotel einer niederländischen Kette. Dann lockte das Ausland: erst Fuerteventura, später Zypern. Seit Juni 2021 leitet Walter Kril als General Manager den "Robinson Cyprus" in Larnaka, vorab den Club noch unter Aldiana. Auf Zypern lebt er mit seiner Frau Monia und den Kindern Alessia und Livio, die ihm in dem fordernden Beruf wichtigen Rückhalt geben. Am Maltschacher See renovierte er sein Elternhaus – wo die Familie zwei- bis dreimal im Jahr urlaubt. Beruflich hat der Wahlzypriot klare Vorstellungen. "Ich liebe die Hotellerie und die gesamte Branche. Ich möchte noch in ein oder zwei weiteren Ländern arbeiten – gleichzeitig bin ich auf Zypern stark verwurzelt. Wenn es in Richtung Ruhestand geht, kehren wir nach Kärnten zurück. Das ist unser größter Wunsch.“
Karrierechance Tourismus
Für den Feldkirchner ist die Tourismusbranche voller Chancen. "Man kann mit einer Lehre Karriere machen, in verschiedenen Ländern arbeiten, Lebenserfahrung sammeln. Man lernt, mit Menschen umzugehen – und das macht den Beruf so wertvoll.“ Auch die Rahmenbedingungen haben sich verändert. "Die Arbeitszeit hat sich enorm relativiert. Die Tourismusbranche bietet heute eine viel bessere Work-Life-Balance, als manche glauben. Man kann ein richtig gutes Leben führen.“
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