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Hirsch Servo expandiert weiter

Standort Glanegg: Investiert wurde in Kompetenzzentrum sowie Entwicklungs- & Versuchsanlage der Faserguss-Technologie.
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  • Standort Glanegg: Investiert wurde in Kompetenzzentrum sowie Entwicklungs- & Versuchsanlage der Faserguss-Technologie.
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242 Millionen Euro Umsatz halten den Motor bei der Hirsch Servo AG in acht Ländern in Gang.

GLANEGG (fri). Mit Ideen expandieren – der Leitspruch der Hirsch Servo Gruppe spiegelt die Auseinandersetzung aller Mitarbeiter mit der Unternehmensgruppe wider. Nahezu 50 Jahre Erfahrung, Profession und Fortschritt machten aus einem Kärntner Unternehmen Europas größten Porozell-Dämmstoffproduzenten. Sukzessive hat sich Hirsch zu einer innovativen, expandierenden Unternehmensgruppe entwickelt, die einerseits Dämmstoffe und Verpackungslösungen aus Porozell herstellt, andererseits Verarbeitungsmaschinen und Anlagen für die Herstellung unterschiedlichster Porozell-Produkte fertigt. Mit dem Einstieg der ebenso international tätigen Herz Gruppe als Kernaktionär ist im Jahr 2014 die Voraussetzung für eine sichere und erfolgreiche Zukunft der Gruppe geschaffen worden. Die österreichische Herz Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Produkten der Gebäudetechnik sowie von Biomassekesseln und Wärmepumpen.

26 Produktions-Standorte

An derzeit 26 Produktions-Sandorten in Österreich, Deutschland, Frankreich und Osteuropa vereinigt die Hirsch Servo Gruppe mehr als 1.500 Mitarbeiter, davon rund 260 am Standort Glanegg. „Als einer der Leistungsführer in unserer Branche steht unser Name nicht nur für höchste Produktqualität, sondern auch für kompetente Beratung und perfekten Service. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Botschafter dieser Philosophie und damit wesentliche Schlüsselfaktoren unseres Erfolgs“, begründet Harald Kogler, seit 2013 Vorstand der Hirsch Servo Gruppe, die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre. Der Corona-Lockdown wurde unbeschadet überstanden. "Kurzzeitig wurden Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft und Gewährleistung der Liquidität – Kurzarbeit, Investitionsstopp, ... – umgesetzt. Allerdings konnten wir sehr schnell wieder zur Tagesordnung übergehen. Juni und Juli waren die erfolgreichsten Monate in der Firmengeschichte und es wird wieder investiert."

Drei Standbeine

Auf drei Schienen ist die Hirsch Servo Gruppe am Markt höchst erfolgreich, mit Tendenz steil nach oben. Die Hauptsparte ist die Herstellung von Dämmstoffen aus Porozell, dem Hirsch-Markennamen für Expandiertes Polystyrol (EPS), oder Styropor, wie der Handelsname für nämlichen Werkstoff in Deutschland lautet. Weitere Standbeine sind die Herstellung von Porozell-Verpackungen und Maschinen und Anlagen für die Porozell-Verarbeitung.
 "Porozell eignet sich aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit ausgezeichnet als Dämmstoff und wird am Bau immer wichtiger", so Kogler. "Ohne Gebäudeisolierungen wird es nicht möglich sein, die Klimaziele zu erreichen. Die zweite Anwendung für diesen Werkstoff sind Verpackungen für Geräte zum Schutz vor Beschädigungen. EPS besteht zu 98 Prozent aus Luft und ist zu 100 Prozent recycelbar. So kann aus EPS wieder EPS werden." Da immer mehr Kunden und Konsumenten natürliche Materialien verlangen, stieg man in die Fasergusstechnologie ein – bestens bekannt von den Eierkartons. "Es wurden mehrere Millionen Euro in eine Versuchsanlage in Glanegg investiert. Verarbeitet werden ausschließlich Sekundärfasern, das sind Altpapier und Altkarton. Sie werden aufbereitet und in neue Form gegossen. Das Ergebnis ist ebenfalls zu 100 Prozent recycelbar."

Herz schlägt in der Glanegger Zentrale

So vielfältig wie das Unternehmen sind auch die Möglichkeiten. Die Hirsch Servo Gruppe ist auch ständig auf der Suche nach Mitarbeitern. Berufserfahrene können ihre erworbenen Kompetenzen in den vielfältigen Unternehmensbereichen einbringen und weiter ausbauen. Lehrlinge bekommen die Chance, sich zukünftig spannenden Herausforderungen zu stellen.
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Zahlen & Fakten


26 Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei und der Ukraine.
Ein Joint Venture in Frankreich.
Rund 1.500 Mitarbeiter generieren einen Umsatz von 242 Millionen Euro.
Drei Kerngebiete: Dämmstoffe (70 Prozent des Umsatzes), Transport- und Verpackungslösungen (20 Prozent des Umsatzes), Maschinenbau (10 Prozent des Umsatzes)
Rund 80.000 Tonnen EPS werden jährlich verarbeitet.
Exportquote: 93 Prozent
Größter Absatzmarkt: Deutschland

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