Kommentar: Nicht viel mehr als heiße Luft

ÖVP-LR Sepp Eisl würde ein Campingplatzgesetz zu seinen eigenen Gunsten verändern – so die Kritik von SPÖ und Grünen. Ja, Eisl hat einen Campingplatz, ein Teil davon ist Bauland. Hätte er dort Hütten oder Ferienhäuser errichten wollen, hätte er also kein eigenes Gesetz dazu gebraucht. Der Gesetzesvorschlag stammt aus dem Tourismusressort von ÖVP-LH-Stv. Wilfried Haslauer – und ist noch dazu abgestimmt mit dem Raumordnungsressort von SPÖ-LR Walter Blachfellner. Und die Grünen, die nun den Naturschutz vor die Immobilienhaie geworfen sehen, hatten vor zehn Jahren im Landtag – damals war es LAbg. Heidi Reiter – zum Thema Mobilheime auf Campingplätzen selbst „Hüttendörfer“ nach skandinavischem Vorbild vorgeschlagen. Alles in allem viel Lärm um nichts also.

Autor:

Stefanie Schenker aus Salzburg-Stadt

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