Artikel: Wespen

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Für den schlechten Ruf, in dem Wespen stehen, sind ausschließlich die Deutsche und die Gemeine Wespe verantwortlich. Diese beiden Arten bilden die größten Völker (mehrere tausend Arbeiterinnen) und sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden und sich auch über menschliche Nahrung hermachen („Zwetschgenkuchenwespen”). Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich im Spätsommer die Nester auflösen und die noch lebenden Arbeiterinnen auf Nahrungssuche einzeln durch die Gegend streunen.

Wespen gehören zum Grillen, wie die Holzkohle und der Grillrost. Als Aasfresser lieben sie Fleisch und reife Früchte. Nützlich sind sie bei Gelsenplagen, denn auch Gelsen gehören in das Beuteschema der Wespe.

Bei einem Stich werden Alarmpheromone freigesetzt, die weitere Tiere anlocken und zum Stich animieren. Das Gift führt bei einigen Menschen zu einer allergischen Reaktion, welche mit Calzium (im Notfall intravenös) gut eingegrenzt werden kann.
Besonders gefährlich ist ein Stich in den Rachenraum. Deshalb sollte man Getränke nicht aus geschlossenen Behältern trinken und das Essen nicht unbeobachtet lassen.
Ein solcher Stich führt zu starken Schwellungen und damit einer Verengung der Atemwege. Sofortige Einlage von Eiswürfeln und der Notarzt helfen in solchen Fällen. Wichtig ist auch Ruhe zu bewahren, da bei erhöhtem Herzschlag der Sauerstoffbedarf im Blut steigt und es aufgrund der Verringerten Sauerstoffzufuhr
bald zur Ohnmacht kommen kann.

Wespen sind hochinteressante Tiere. Sie sind staatlich organisiert, fliegen aber in kleinen Gruppen und auch einzeln auf Beutesuche. Begegnen Sie ihnen mit Respekt und Ruhe. Beim Grillen ist es sehr hilfreich das erste Grillgut auf einen Wespenteller anzurichten und in einiger Entfernung zum Essplatz aufzustellen. Damit sind dann die Wespen beschäftigt und Sie können in Ruhe feiern.

Wespen fressen nicht an der Stelle des Nahrungsfundes. Sie beissen sich mit ihren kräftigen Kiefern ein schönes Stück vom Kottelet und machen sich damit aus der Gefahrenzone. Weshalb es bei grossem Futterangebot zu Luftstrassen kommen kann. Hungrige Wespen fliegen herbei und glückliche Wespen fliegen ab.

Autor:

Gerald Knezicek aus Floridsdorf

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