Playpark fördert Start-ups

Mit Rollstuhlschaukel: Christian Rammel und Laura Hohoff des Playparks
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  • hochgeladen von Sabine Krammer

BRIGITTENAU. Der Maschinenschlosser Matthias Klein bemerkt ein weinendes Mädchen am Spielplatz. Sie würde gerne schaukeln, kann es aber nicht. Denn sie sitzt im Rollstuhl. Schnell ist die Idee für eine Rollstuhlschaukel geboren und von Klein umgesetzt.

Aber danach? Genau hier greift das EU-Projekt CERIecon: Es hilft, nachhaltige Ideen im sozialen oder ökologischen Bereich voranzutreiben, umzusetzen und einer breiten Öffentlichkeit zuzuführen. In Wien wird dieses Projekt mit dem Playpark am Sachsenpark gemeinsam vom Wiener Stadtschulrat, der Wirtschaftsuniversität Wien, dem RCE Vienna und der Social City umgesetzt.


Förderung bis Mai 2019

„Nach einer Bewerbung werden immer zehn Start-ups für ein halbes Jahr ausgesucht, die von einem Mentor unterstützt werden und ihre unternehmerische Kreativität zur Lösung von sozialen oder ökologischen Problemen ausleben können“, so Christian Rammel, Leiter des Playparks des Instituts RCE an der WU-Wien. Die EU-Fördersumme beträgt insgesamt rund drei Millionen Euro. Das Programm läuft in sieben Ländern und endet im Mai 2019.

Bewusst wählte man den Sachsenplatz als Standort von Playpark, um einen offenen Dialog mit dem Bezirk zu führen, die Gesellschaft einzubeziehen und eine auf Wien bezogene Wertehaltung bei den Start-ups zu sichern. Nach Ende der EU-Förderung will man das Projekt in einem eigenen Verein weiterführen.

Unterstützung von Start-ups

„Das Ziel ist es, den Jungunternehmern zu zeigen, dass mit Nachhaltigkeit Geld verdient werden kann“, so Playpark-Managerin Laura Hohoff. Im Playpark erhalten Start-ups Büros, Vernetzungsmöglichkeiten und eine breite Öffentlichkeit. Für Klein, der 2015 seine erste Schaukel bei der Hans-Radl-Schule in Währing aufstellen konnte, war dies eine Vorstellung bei einem internationalen Treffen von Bürgermeistern.

„Leider beenden viele Start-ups den Weg zum Unternehmertum, weil sie zu einem späteren Zeitpunkt beginnen wollen, ins Ausland wechseln oder die Idee lediglich als Ehrenamt ausführen wollen“, erzählt Hohoff. Hingegen habe rund die Hälfte aller Teilnehmer der Begleitphase des Playparks weitergemacht, so Rammel.

Heuer reichen die Ideen der Start-ups von einer einfachen Klassenzimmerbuchung über die Nutzung und Verwertung von Steinobstkernen bis zur Nutzung von Hanf als Baumaterial. Die Start-ups befinden sich dabei in unterschiedlichen Gründungsstufen von der reinen Idee bis zur tatsächlichen unternehmerischen Tätigkeit.

Bei Events im Playpark haben Schulkinder die Möglichkeit, zu sehen, wie aus einer Idee ein Unternehmen entstehen kann. Sie erleben spielerisch, wie ein Unternehmen funktioniert, erhalten Informationen von Start-ups und bauen so unternehmerische Hemmschwellen ab.

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