Modernes Servicecenter für die March:
viadonau setzt auf Nachhaltigkeit
- Zahlreiche Gäste besuchten das Standortfest der viadonau.
- Foto: Claudia Bräuer
- hochgeladen von Claudia Bräuer
Bei hochsommerlichen Temperaturen präsentierte viadonau im Rahmen eines Standortfestes die umfassende Modernisierung des Servicecenters March-Thaya.
ANGERN. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gemeinden, Einsatzorganisationen und Partnerinstitutionen informierten sich über den klimafreundlich umgestalteten Standort, der künftig die Bereiche Ökologie, Flussbau und Hochwasserschutz unter einem Dach vereint.
Ein Herzstück der Modernisierung ist die Umstellung auf erneuerbare Energie. Eine neue Hackschnitzelheizung ersetzt die bisherige Erdgasversorgung und wird mit Holz aus den Erhaltungsarbeiten entlang der Flüsse betrieben. Ergänzt wird das Konzept durch eine Photovoltaikanlage mit 156 Modulen, einen Batteriespeicher sowie Ladestationen für den elektrischen Fuhrpark. Begrünte Fassaden und naturnah gestaltete Außenflächen verbessern zusätzlich das Mikroklima und fördern die Artenvielfalt.
„Mit der Modernisierung schaffen wir einen zukunftsfitten Standort, der Klimaschutz, Naturschutz und Hochwasserschutz miteinander verbindet“, betonte Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer von viadonau.
Auch Standortleiterin Fiona Schwab hob die Bedeutung des Standorts hervor: „
Von Angern aus betreuen wir wertvolle Flusslandschaften, setzen Renaturierungsprojekte um und unterstützen die Gemeinden bei Hochwasserereignissen. Mit der neuen Infrastruktur sind wir dafür bestens gerüstet.“
Bürgermeister Robert Meißl begrüßte die Investition: „Ich freue mich besonders, dass bei der Umsetzung regionale Unternehmen zum Zug gekommen sind und damit auch die Wertschöpfung in der Region gestärkt wurde.“
Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe einer neuen Sandsackfüllmaschine an die Wasserverbände der March-Thaya-Hochwasserschutzanlage. Sie ermöglicht im Ernstfall das rasche Befüllen großer Mengen an Sandsäcken und steht künftig allen Mitgliedsgemeinden zur Verfügung. Damit wird die Einsatzbereitschaft der Region angesichts zunehmender Extremwetter weiter verbessert.
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