02.02.2018, 09:09 Uhr

Umfrage zu gesundem Essen in Kindergärten

Foto: Gemeinde; Vizebürgermeister Michael Paternostro (li) und Kindergartenleiterin Alexandra Bauer (re) schauen in die Töpfe von Köchin Maria Lindner (Mi)
Groß-Enzersdorf;
„Kinder brauchen hochwertiges Essen um sich optimal entwickeln zu können, und gerade im Kindergartenalter wird der Geschmackssinn der Kinder noch geprägt“, deshalb wird in den Groß-Enzersdorfer Kindergärten genau darauf geachtet, was auf den Tisch kommt und auch frisch zugekocht“, so Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec und Vizebürgermeister Michael Paternostro. Ein abwechslungsreicher und ausgewogener Speiseplan, der auch die Vorlieben der Kinder berücksichtigt, das wird auch jetzt schon in Groß-Enzersdorfs Kindergärten geboten. „Es herrscht keine Unzufriedenheit mit dem Mittagstisch im Kindergarten, aber Verbesserungsvorschläge sollten, gerade wenn es um die Ernährung, die Grundlage für Wachstum und Entwicklung unserer Kinder geht, aufgegriffen werden“, meint die Stadtchefin. „Es ist natürlich wünschenswert, dass das Essen nicht nur gut schmeckt, sondern auch aus regionalen und saisonalen Produkten hergestellt ist, die einen Mehrwert in der optimalen Versorgung bringen können.“
Daher hat sich der Gemeinderat im Dezember für eine Umfrage zum Thema „gesundes, saisonales und regionales Speisenangebot in den städtischen Kindergärten“ ausgesprochen. Es soll festgestellt werden, ob diese Idee von den Eltern grundsätzlich angenommen wird. Der Ausschuss Jugend und Bildung, in dem alle Fraktionen vertreten sind, beschäftigte sich mit dem Kostenfaktor, der, abgesehen vom Einkauf, auch den erhöhten Aufwand für die Zubereitung und die Schaffung einer eventuell nötigen Infrastruktur enthalten muss.
„Wieso jetzt gerade seitens der Fraktion, die eine solche Umfrage angeregt hat, Kritik kommt, ist mir unerklärlich. Die Kostenfrage konnte in diesem Stadium der ersten Überlegung nur geschätzt werden, nach Auswertung der Umfrage wird der Kostenfaktor klarerweise evaluiert und eine endgültige Entscheidung getroffen werden“, so der zuständige Stadtrat und Vizebürgermeister Michael Paternostro. Unabhängig vom Ausgang der Umfrage arbeitet die Gemeinde gemeinsam mit den Kindergärten laufend daran, die Verpflegung optimal zu gestalten.
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