Pionierprojekt
Europaweit erstes internationales Gesundheitszentrum kommt fix nach Gmünd

Landesrat Martin Eichtinger beim internationalen Arbeitsgespräch mit dem tschechischen Gesundheitsminister Adam Vojtěch.
  • Landesrat Martin Eichtinger beim internationalen Arbeitsgespräch mit dem tschechischen Gesundheitsminister Adam Vojtěch.
  • Foto: Büro Eichtinger
  • hochgeladen von Bettina Talkner

LR Eichtinger: „Spatenstich für internationales Gesundheitszentrum erfolgt mit Tschechien im Frühjahr 2019“

GMÜND. Im Mittelpunkt der Verhandlungen zwischen EU-Landesrat Martin Eichtinger und dem tschechischen Gesundheitsminister Adam Vojtěch in Prag stand die Finalisierung des EU-weit ersten internationalen Gesundheitszentrums, welches ab Frühjahr 2019 in Gmünd gebaut wird.
„Das neue Gesundheitszentrum ist ein Meilenstein für die Versorgung in der Waldviertler Region. Das Land Niederösterreich wird gemeinsam mit der Europäischen Union rund 2,5 Mio. Euro in dieses Leuchtturmprojekt investieren. Unser Ziel ist es, die beste medizinische Versorgung für die Menschen in unmittelbarer Region zu sichern. Das Gesundheitszentrum in Gmünd wird mit internationalem Knowhow sicherstellen, dass die Menschen im Waldviertel die beste medizinische Versorgung erhalten“, so Landesrat Martin Eichtinger.

„Healthacross for future“

Das EU-Projekt „Healthacross for future“ der Initiative „Healthacross“ beinhaltet unter anderem den Bau eines grenzüberschreitenden Gesundheitszentrums in der Region Gmünd-České Velenice. Gesundheits-Experten aus beiden Regionen werden gemeinsam, unter einem Dach zusammenarbeiten und sowohl niederösterreichische als auch tschechische Patienten versorgen. Das Gesundheitszentrum in Bleyleben soll ein breites Leistungsangebot abdecken – von Gesundheitsvorsorge, über die Behandlung durch praktische Ärzte, Fachärzte, Pflegeexperten, Therapeuten bis hin zu Räumlichkeiten für Schulungen und Veranstaltungen.

Tschechische Versicherungen übernehmen Behandlungskosten

„Dieses wichtige Leuchtturmprojekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert. Die Behandlungskosten für die tschechischen Patientinnen und Patienten werden direkt von den tschechischen Versicherungen übernommen“, so Eichtinger.
Eine umfassende Bedarfs- und Leistungsanalyse wird sicherstellen, dass das neue Gesundheitszentrum sich gut in die vorhandene Versorgungsstruktur mit dem Landesklinikum Gmünd und den anderen Angeboten einfügt.

Gmünd setzt Vertrauen in Manfred Mayer

Zu den nächsten Schritten der Stadtgemeinde Gmünd gehört es nun, das Förderansuchen einzureichen. Durchzuführen sind sämtliche Verfahren von Manfred Mayer, der zum Manager des Gesundheitszentrums bestellt wurde. In der Sitzung am Montag vergangener Woche hat der Gmünder Gemeinderat Mayer einstimmig mit der Zeichnungsberechtigung bemächtigt. Davon ausgenommen sind jene Maßnahmen, die einen Beschluss des Stadt- oder Gemeinderates bedürfen.

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