Artenvielfalt
"Wir für Bienen" in Gmünd

Bürgermeisterin Helga Rosenmayer setzt sich gemeinsam mit LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf für den Erhalt der Artenvielfalt ein.
  • Bürgermeisterin Helga Rosenmayer setzt sich gemeinsam mit LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf für den Erhalt der Artenvielfalt ein.
  • Foto: Stadtgemeinde Gmünd
  • hochgeladen von Denise Mürwald

Mit der Kampagne "Wir für Bienen" des Landes und der Landwirtschaftskammer Niederösterreich wird der Fokus auf die Biodiversität gelegt.

GMÜND. "Jeder von uns kann seinen Teil zur biologischen Vielfalt beitragen und den Bienen und Insekten Heimat geben. Im eigenen Garten und durch unser Verhalten können wir viel für die Natur tun", so die Gmünder Bürgermeisterin Helga Rosenmayer.

Heimat für unsere Tiere

Gemeinsam kann eine Heimat für Bienen und andere Insekten geschaffen werden. Jeder Bürger und jede Bürgerin kann durch kleine Maßnahmen viel bewirken. Wer Tiere in seinen Garten lockt, fördert die Artenvielfalt. Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge bestäuben Obstbäume und Beerensträucher und sorgen so für reiche Ernte. Vögel finden Nistplätze in Hecken und Igel oder Molche besiedeln Holzstöße und Steinmauern. Unsere heimischen Wildblumen und Sträucher stellen für Insekten eine ideale Nahrungsgrundlage dar. Außerdem bieten Pflanzen mit unterschiedlicher Blütezeit vom Frühling bis in den Herbst einen reich gedeckten Tisch für die Insekten.

Zur natürlichen Unterstützung können einfache Nisthilfen aus entrindetem Laubholz mit drei bis zehn Millimeter großen Bohrlöchern reichen, um den Tieren einen Unterschlupf zu bieten. Die Nisthilfen sollten an einem wind- und regengeschützten Ort sein.

Unterstützung im Winter

Einige Insektenarten wie etwa Schmetterlinge überwintern als Puppe. Um sie in der kalten Jahreszeit zu schützen, bieten Falllaub, Reisighaufen oder Altholz ideale Bedingungen. Aber auch Igel, Eidechsen oder Vögel suchen sich hier gerne ein Plätzchen. Deshalb ist es wichtig, im Herbst die Überreste von Pflanzen stehen zu lassen, um so der Tierwelt einen angenehmen Winter zu bereiten.

Pflanzenschutzmittel einsparen

Spritzmittel, Dünger und andere chemische Hilfen sind in einem natürlich angelegten Garten nicht notwendig, da heimische Pflanzen an unsere klimatischen Verhältnisse gut angepasst sind und so in der Regel keine nährstoffreichen Böden brauchen.

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