Göll: Höhenberg-Serpentinen werden entschärft

LA Margit Göll freut sich über viele erreichte Etappen.
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  • hochgeladen von Eva Jungmann

BEZIRK (eju). Seit knapp zwei Jahren ist Landtagsabgeordnete Margit Göll als Nachfolgerin von Johann Hofbauer in Amt und Würden. Ende Jänner 2018 steht die Landtagswahl vor der Tür. Zeit, einen kleinen Rückblick auf bisher Erreichtes und Geleistetes zu halten.

BB: Was ist Ihnen in den vergangenen knapp zwei Jahren gelungen?
MARGIT GÖLL: "Ich habe die Landesberufsschule Schrems bei Landesentscheidungsträgern so oft erwähnt, dass diese einem vorzeitigen Neubau des Schülerheimes und der Investition von 16 Millionen Euro zugestimmt haben. Das war ursprünglich auf Eis gelegt worden, nun geschieht es doch."

BB: Infrastruktur liegt Ihnen ebenfalls sehr am Herzen. Was tut sich hier?
"Der vierspurige Ausbau der B 41 wird nun durchgezogen, ein Teil 2018, ein Teil 2019. Die Bürgermeister wünschen sich eine bessere Anbindung ans Waldviertel von Wien kommend. Das befindet sich aktuell in Begutachtung. Es muss die Anbindung auch nach Tschechien stimmen. Mit der Zwettler Umfahrung ist schon viel Gutes passiert. Ich liebe sie. Mindestens zwölf Minuten Zeit ersparen sich die Pendler dort." 

BB: Es gab und gibt ja auch kleinere Baumaßnahmen, die erfreuen, oder?
"Ja, auf jeden Fall. Beispielsweise die Serpentinen in Höhenberg werden bald der Geschichte angehören. Dort erfolgt 2018 eine völlig neue Trassierung. Im Winter war es oft so, dass der Schülerbus dort nicht fahren konnte, weil oft nicht zeitgerecht Schnee geräumt und gestreut war. Daraufhin sind die Eltern der Schulkinder x-mal zwischen Höhenberg und Reinpolz hin- und hergefahren und haben die Kinder zur Schule gebracht. Das kann es ja auch nicht sein."

BB: Zur Infrastruktur gehört auch die Digitalisierung, hier tut sich einiges.
"Das ist eine große Chance für das Waldviertel, auch im Bereich des Home-Office, das einige zurück in die Region bringen kann. Ich habe erst vor kurzem neue Nachbarn bekommen, die sich das Waldviertel gezielt ausgesucht haben, weil ihnen ein guter Kindergarten, eine gute Schule, Platz für ihre Familie und Sicherheit wichtig sind. Das habe ich inzwischen schon von einigen Familien erfahren, die aus der Großstadt gezielt ins Waldviertel gezogen sind."

BB: Auch bei der FJB gibt es Verbesserungen?
"Ja, hier habe ich große Unterstützung durch einen kompetenten Mitstreiter, der ein Meister auf seinem Gebiet punkto Taktfahrplan ist. Mit ihm gemeinsam haben wir einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, wo es gezielte Verbesserungen geben könnte, beispielsweise schnellere Frühzüge. Das alles wurde respektiert und wird ab 10. Dezember beim neuen Taktfahrplan umgesetzt. Dafür hätte ich den Carlo Wilfing am liebsten abgebusselt."

BB: Was tut sich punkto Kinderbetreuung?
"Hier gibt es eine hundertprozentige Förderung für den Ausbau von Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren. Wer kann es sich leisten, drei Jahre in Karenz zu bleiben, solche Jobs gibt es kaum noch. Wir müssen den Familien weiterhin Unterstützung in Sachen Kinderbetreuung anbieten, ihnen aber auch die Wahl lassen. Ein Beruf ist eine geistige Herausforderung und verhilft zur Unabhängigkeit."

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