21.03.2017, 11:47 Uhr

Waldbesitzer besuchten Wald in Tschechien

(Foto: privat)

Naturverjüngung, Forstschädlinge und Mischwälder standen am vielfältigen Programm

LITSCHAU/DOBRA VODA. Am 17. März unternahm die Waldwirtschaftsgemeinschaft Litschau eine Waldbegehung in Tschechien. Nach dem gemeinsamen Treffen in Grametten fuhren die erschienenen Teilnemer gemeinsam ins Tschechische Revier Dobra Voda. Hier konnte Obmann Markus Zimmermann neben den rund 60 Mitgliedern auch den ehemaligen Forstdirektor Jan Gajdusek, der dolmetschte, den zuständigen Förster Karel Hajek, sowie Forstsekretär der Bezirksbauernkammer Gmünd, Josef Weichselbaum begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellung des Reviers ging es gemeinsam zur Besichtigung von Douglasien-Altbeständen mit beeindruckender Naturverjüngung, sowie Douglasien-Aufforstungen. Weiters wurden Fichten-, Eichen- und Buchen-Naturverjüngungen und Mischwaldbestände besichtigt und von den Tschechischen Forstleuten erklärt. Unter anderem wurde auch über die richtige Baumartenauswahl im Hinblick auf den drohenden Klimawandel diskutiert.
Josef Weichselbaum berichtete über aktuell auftretende Forstschädlinge, wie etwa den Fichtenrinden – Nagekäfer Ernobius, der aber nur von der äußeren Rinde lebt und für den Baum selbst ungefährlich ist.
Auf Grund des großen Interesse wurde für Herbst eine weitere Exkursion geplant.
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