Zwei "Kuhdörfer" vereint

Ein kleines Kalb irrt noch zwischen Natternbach und Neukirchen umher, während seine Mutter unermüdlich nach ihm muht.
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  • Ein kleines Kalb irrt noch zwischen Natternbach und Neukirchen umher, während seine Mutter unermüdlich nach ihm muht.
  • hochgeladen von Birgit Chalcraft

Neukirchen/Natternbach (bic). Am vergangenen Samstag brach die Kuhherde eines Krenglbachers, der in Neukirchen Weideflächen pachtet, aus. Nach längerem Umherirren rannten die aufgeregten Kühe einen Weidezaun in Frankengrub nieder und nahmen andere Kühe auf ihren abenteuerlichen Ausflug mit, sodass mehr als dreißig Rinder wie wild durch die Gegend galoppierten. "Wir haben sofort unsere eigenen Kühe in den Stall getrieben, aber vier fremde liefen mit. Dafür schlossen sich vier unserer Kälber den anderen Kühen an und rannten davon", sagt Bauer Ben Chalcraft. Polizei, Maschinenring und viele Freiwillige beteiligten sich an der Einfangaktion. Die entlaufenen Kühe machten vorerst in einem Garten in Natternbach Rast, um dann weiter nach Neukirchen zu ziehen. Zwei Kälber konnten in einem Garten eingefangen werden, ein weiteres lief in einen Hauseingang, wo es mit dem Lasso erwischt wurde. "Wir haben den Weidezaun kontrolliert und festgestellt, dass er an mehreren Stellen vorsätzlich abgezwickt worden war", ärgert sich ein Nachbar. Von den Sachbeschädigungen in den Gärten oder dem Schmerz der Mutterkuh ganz abgesehen, kann so ein gedankenloser Vandalismusakt dazu führen, dass Menschen schwer verletzt werden. Auch ohne eine wild galoppierende Kuhherde passieren genug Unfälle mit tödlichem Ausgang auf der Kessla Landesstraße, die Natternbach und Neukirchen trennt. Zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen liegen die Daten des Krenglbachers am Polizeiposten Neukirchen auf.
Naheliegend ist, dass das noch vermisste Kalb die Nähe zu einer anderen Kuhherde sucht. "Wer es findet, bitte ganz in Ruhe lassen und uns sofort verständigen: 0664/73411515", ersucht Chalcraft.

Ein kleines Kalb irrt noch zwischen Natternbach und Neukirchen umher, während seine Mutter unermüdlich nach ihm muht.
Wer weiß, wie liebevoll Mutterkühe mit ihren Kälbern umgehen, versteht den Schmerz über den Verlust.

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