hali ist jetzt blau

hali-Geschäftsführer Günther Marchtrenker
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EFERDING. Der Büromöbelhersteller Hali in Eferding hat seinen Umsatz Geschäftsjahr 2014/15 um 5,4 Prozent auf 43 Millionen Euro gesteigert.
Unter Berufung auf das Branchenradar "Büromöbel" von Kreutzer, Fischer und Partner Consulting sieht man sich damit erstmals als Marktführer in Österreich und will künftig mit dem "hali blue office" das Thema Nachhaltigkeit im Marketing forcieren.

Die Zahl der Mitarbeiter ist mit 236 nahezu gleich geblieben. Die Zahl der Niederlassungen ist von 8 auf 7 gesunken, weil der Standort Linz geschlossen wurde und dieser Markt von Eferding aus mitbetreut wird. Weitere Zahlen aus der Bilanz per Ende März liegen laut Geschäftsführer Günther Marchtrenker in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Eferding noch nicht vor. Sie sollen im Herbst veröffentlicht werden. Jedenfalls glaubt er, dass man der einzige Büromöbelhersteller sei, der schwarze Zahlen schreibt.

Laut Branchenradar hat Hali seinen Anteil am österreichischen Büromöbelmarkt - Volumen 221,2 Millionen Euro bedeuten ein Minus von 3,4 Prozent - mit einer Umsatzsteigerung von 5 Prozent auf 36 Mio. Euro um 1 Prozentpunkt auf 16 Prozent erhöht. Damit sei die für 2016 angepeilte Marktführerschaft vorzeitig erreicht worden. Denn man liege nun vor Bene (15 Prozent, minus 1 Prozentpunkt), Neudörfler (13 Prozent, minus 3 Prozentpunkte), Svoboda (unverändert 9 Prozent), Wiesner-Hager (unverändert 7) und Blaha (6 Prozent, plus 1 Prozentpunkt) und vor ausländischen Anbietern, die allerdings in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugelegt haben.
Geschäft verbreitern

Im laufenden Geschäftsjahr nimmt sich Marchtrenker vor, den Anteil des Österreich-Geschäftes zu halten. Es soll verbreitert werden: Man will in Tischlerware gehen, beispielsweise Empfangspulte und Sondermöbel. In Deutschland, wo man im Vertrieb mit einem Partner kooperiert, soll der Markt intensiver bearbeitet werden. Überhaupt habe Hali schon vor den aktuellen Ereignissen beschlossen, sich von "kritischen" Märkten wie Russland zurückzuziehen und sich auf regionale Märkte im Umkreis von 500 Kilometern rund um Eferding zu konzentrieren. Insgesamt soll der Umsatz geringfügig gesteigert werden.

Der Büromöbelhersteller, der Partner im "klima:aktiv pakt2020" ist, hat die dabei geplanten Klimaschutzziele eigenen Angaben zufolge bereits erreicht und strebt jetzt das Österreichische Umweltzeichen an. Am Markt will man mit der Nachhaltigkeit des Unternehmens reüssieren: "blue buildings" brauchen auch ein "hali blue office", argumentiert Marchtrenker. Deswegen wurde die Unternehmensfarbe ab sofort von rot auf blau geändert.

Autor:

Margit Koudelka aus Grieskirchen & Eferding

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