Altstadt wurde wieder zur Klangstadt
Musik-Festival in Hall wusste zu begeistern
- ALPKAN spielte vor dem Kulturlabor auf.
- hochgeladen von Manuel Richter
Die Haller Altstadt stand letzten Samstag wieder ganz im Zeichen der Musik: Die Klangstadt lud bereits zum 17. Mal zum beliebte Volks- und Volxmusik-Festival, welches stets zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzieht.
Letztes Wochenende war es wieder soweit: Das abwechslungsreichen Volks- und Volxmusik-Festival "Klangstadt" fand in der Altstadt zum stolzen 17. Mal statt. In vier ausgewählten Gastgärten wurde aufgespielt; beim Kulturlabor Stromboli, vor dem Rathauscafé und dem Café Roseneck, sowie erstmalig auf der Terrasse des Parkhotels, welches kurzfristig für die Geisterburg einsprang. Sechs Ensembles aus traditioneller und innovativer Volksmusik sorgten bei freiem Eintritt für vier Stunden nonstop Unterhaltung. Da die Gruppen zur vollen Stunde den Spielort jeweils wechselten, erwarteten auch jene, die gemütlich sitzen blieben, ein abwechslungsreiches Programm. Wegen Schlechtwetter mussten die Konzerte später in die genannten Lokalen verschoben werden. Das diesjährige Programm verband neue Entdeckungen mit einem Wiedersehen mit vertrauten Klanggestalten.
Aniada a Noar, längst eine Legende der „Neuen Volksmusik“ aus der Steiermark, waren bereits bei der ersten Klangstadt 2009 in Innsbruck dabei und spielten auch schon zweimal in Hall (2015 und 2022). Auch das Christina Zurbrügg Trio rund um die in Wien lebende Schweizer Jodlerin, die traditionelle Ausdrucksformen in neue Klangräume führt, zählt gewissermaßen zu den Gründungsmitgliedern der Klangstadt: Es war 2010 bei der ersten Ausgabe in Hall zu Gast. Dem Publikum ebenfalls bekannt war Alpkan, fünf Jungs aus Oberösterreich, die alpenländische Musik mit Balkan-Sounds verbinden und bereits 2020 in Hall zu erleben waren.
Erstmals mit dabei war das Jakob Steinkellner Duo, das mit seinem Programm Soundkistn in eine eigenwillige, kaum einzuordnende Klangwelt entführt, das Duo Tante Friedl, das bayerische Musik mit amerikanischem Drive verschmilzt, sowie die Hermann Fritz Banda, die mit geerdeter Raffinesse ostösterreichische Landlermusik zum Klingen brachte.
"Klangstadt Hall" wurde vom Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung (ivk) gemeinsam mit dem Stadtmarketing Hall in Tirol veranstaltet.
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