Geschichte
750 Jahre Salzbergbau im Halltal

Beim Säubern eines Laugwerks vom Laist. Foto aus dem Jahr 1924.
  • Beim Säubern eines Laugwerks vom Laist. Foto aus dem Jahr 1924.
  • hochgeladen von Viktoria Gstir

ABSAM. Im Herbst des vergangenen Jahres hat sich das Gemeindemuseum Absam zusammen mit Architekturstudenten der Universität Innsbruck intensiv mit der Geschichte des Salzbergbaus im Halltal beschäftigt. Die Ergebnisse dieses Projekts werden derzeit im Absamer Gemeindemuseum präsentiert.

Privilegierte Position

„Ein wichtiges Thema war daher die soziale Lage der Salzberger, ist doch auch heute noch oft von der ,privilegierten Position‘ der Salzberger bzw. der Pfannhauser die Rede – gerade so, als ob das Herrenhaus repräsentativ für die Geschichte dieses Betriebes wäre. Um dieser Verklärung entgegenzuwirken, haben wir u. a. einen kurzen Zeitungstext aus dem Jahr 1885 genutzt: Teil 10 einer Artikelserie mit dem Titel ,Populäre Beschreibung vom Haller Salzberge‘, die im „Boten für Tirol und Vorarlberg“ erschienen ist“, erklärt Matthias Breit, Leiter des Gemeindemuseum Absam.

Viele Arbeitskräfte nötig

Um den Salzabbau zu betreiben waren von damals bis in die neueste Zeit hunderte Arbeiter nötig. Je nach dem Bedarf lag der Personalstand in den früheren Jahrhunderten zwischen 300 und 450 Mann. In Folge der in den letzten 90 Jahren stattgefundenen Hofkommission wurde das Personal sogar auf 537 Mann erhöht. Das war notwendig, um die weit zurück stehenden Aufschlussbaue gegen die Salzgrenze weiterzubringen und die Säuberung der mit Leist angehäuften Werke zu befördern. Dadurch konnten neue angelegt, die vorhandenen zur ordnungsgemäßen Benützung herangezogen und die Soleerzeugung auf spätere Zeiten gesichert werden.

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