Museum in Thaur
Altes Leporello im Romediwirt
- Hans Baumgartner und Joe Bertsch bewundern gerade die Details des Leporellos von Joseph Telpy aus der Zeit um 1840.
- Foto: privat
- hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)
THAUR. Neues vom Geschichtsverein Chronos in Thaur. Früher fuhr man gemächlich in der Kutsche durchs Inntal. Es gab Zeit zum Schauen und Staunen. Und weil manche wissen wollten, welcher Kirchturm, welche Burg oder auch welcher Gipfel gerade zu sehen war, entstanden irgendwann Leporellos – Faltprospekte – mit Zeichnungen, auf denen jeweils die eine oder andere Talseite abgebildet war. Vor Kurzem bot sich die Gelegenheit, im Antiquitätenhandel eines dieser äußerst seltenen Leporellos zu erwerben. Preislich lagen die Vorstellungen jenseits der Möglichkeiten des Vereins. Obmann Joe Bertsch bedankt sich daher herzlich bei Hans Baumgartner und der Firma Swietelsky für das großzügige Kultursponsoring. Auch sonst gibt es im RUNDUMthaur Neues zu sehen. Am Stiegenaufgang hängt eine größere Anzahl an alten Ansichtskarten. Manches bemerkenswerte Detail lässt sich dort entdecken. Im Museum selbst findet der Besucher einen kürzlich aufgetauchten gotischen Schlussstein – vielleicht hing er einst in der dem hl. Maximilian geweihten Burgkapelle? Im Bild: Hans Baumgartner und Joe Bertsch bewundern gerade die Details des Leporellos von Joseph Telpy aus der Zeit um 1840.
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