Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall eröffnet

Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Kathrin Sevecke, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (li.) und Markus Aßmann, Leitender Diplompfleger der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
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  • Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Kathrin Sevecke, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (li.) und Markus Aßmann, Leitender Diplompfleger der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
  • Foto: tirol kliniken
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

HALL. Nicht ganz zwei Jahre dauerte der Bau der neuen Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall, Ende November werden die ersten jungen PatientInnen einziehen.

„Wir freuen uns alle schon sehr darauf, das schöne Gebäude mit Leben zu füllen und die neuen Therapieräumlichkeiten nutzen zu können“, so Kathrin Sevecke, Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Statt 22 Betten wie zuvor in Innsbruck, wird es in Hall 43 geben – einige der zusätzlichen Betten, wie zum Beispiel der Unterbringungsbereich, werden jedoch erst Mitte Jänner belegt.
„Wir starten den Betrieb stufenweise, damit sich das Personal an die neue Situation gewöhnen kann und sich unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einleben können“, so die Kinder- und Jugendpsychiaterin.

„Heilende“ Umgebung

Der Neubau steht mitten im Grünen und bietet damit optimale Bedingungen für die Therapie seelischer Erkrankungen. „Wir haben es hier gemeinsam mit den tirol kliniken geschafft, innerhalb kürzester Zeit die modernste Kinder- und Jugendpsychiatrie Österreichs zu errichten. Und zwar in einer Form, von der die betroffenen Kinder und Jugendlichen bestmöglich profitieren. Mit modernsten Therapiekonzepten, in einem idealen und großzügigen Gebäude in wunderbarer Lage im Grünen“, freut sich Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.
Das Gebäude erfüllt alle Voraussetzungen, um den PatientInnen ein „healing environment“ zu bieten – also eine Umgebung mit zahlreichen Freiflächen und Bewegungsmöglichkeiten, mit Möglichkeiten zur Selbstgestaltung, Aufenthalts- und Kommunikationszonen sowie einer eigenen Schule.
Beim Bau selbst wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Das Gebäude ist als Niedrigenergiehaus klassifiziert, geheizt wird mit Warmwasser aus dem internen Fernwärmenetz. Gekühlt wird mit Wasser, das aus eigenen Tiefbrunnen gefördert wird.

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