„StoP – Stadt ohne Partnergewalt“
Neue Anlaufstelle in Hall eröffnet

Mit viel Engagement informiert StoP-Koordinatorin Kim über Zivilcourage und zeigt Wege auf, wie man aktiv gegen Partnergewalt auftreten kann. | Foto: Gregor Jenewein
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  • Mit viel Engagement informiert StoP-Koordinatorin Kim über Zivilcourage und zeigt Wege auf, wie man aktiv gegen Partnergewalt auftreten kann.
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Mit dem neuen Projekt „StoP – Stadt(teile) ohne Partnergewalt“ will auch die Stadtgemeidne Hall das Bewusstsein für häusliche Gewalt stärken und die Nachbarschaft als aktiven Teil der Prävention einbinden.

HALL. Die Stadt Hall setzt ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Das neue Projekt StoP – Stadt(teile) ohne Partnergewalt, das österreichweit umgesetzt wird, hat seit wenigen Wochen auch in der Haller Altstadt (Krippgasse 9.) eine Anlaufstelle. „Oft fällt es schwer, sich einzumischen, wenn man von größeren Streitereien in der Nachbarschaft hört oder eine Vermutung hat. Doch es geht darum, Nachbarinnen zu ermutigen, Zivilcourage zu zeigen. Bei uns können sie sich informieren, wie sie in solchen Situationen handeln können. Eine aufmerksame Nachbarschaft, die nicht wegschaut, kann helfen, Gewalt früh zu verhindern – und im besten Fall Leben retten", erklärt die StoP-Koordinatorin Kim gegenüber MeinBezirk. Bei StoP kann jede und jeder mitmachen, sei es ehrenamtlich, mit eigenen Aktionen, in Zusammenarbeit mit dem Betrieb oder Verein oder einfach, indem man Haltung zeigt. Ziel ist es, eine starke Gemeinschaft aufzubauen, in der Gewalt keinen Raum hat. Mit dem Entschluss, das StoP-Projekt in die Altstadt zu bringen, sorgt Hall für einen einfachen Zugang und sendet ein deutliches Signal. Das StoP-Büro in der Krippgasse 9 ist montags von 18 bis 20 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Kontakt ist telefonisch unter 0660 1188145 oder per E-Mail an hall@stop-partnergewalt.at möglich. Weitere Informationen gibt es online unter www.lilawohnt.at/stop.

Das Projekt wird bis Mai 2026 vom Sozialministerium gefördert. In Hall und Schwaz wird es vom Verein lilawohnt (früher DOWAS für Frauen) geleitet. Neben Innsbruck/Wilten (Frauenhaus Tirol) gibt es StoP jetzt an drei Orten in Tirol.

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