Mehr Arbeitsplätze für das Mittelgebirge

WK-Bezirksstellenleiter Matthias Pöschl, Johannes Kopf (Unternehmensberatung, ComTeam-Drehzahl GmbH), Olga Wieser (Beraterin ComTeam-Drehzahl GmbH), Hannes Flir (Wirtschaftskanzlei), WK-Bezirksobmann Innsbruck-Land Christoph Walser (v.l.) beim zweiten Treffen des Wirtschaftsdialoges.
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  • WK-Bezirksstellenleiter Matthias Pöschl, Johannes Kopf (Unternehmensberatung, ComTeam-Drehzahl GmbH), Olga Wieser (Beraterin ComTeam-Drehzahl GmbH), Hannes Flir (Wirtschaftskanzlei), WK-Bezirksobmann Innsbruck-Land Christoph Walser (v.l.) beim zweiten Treffen des Wirtschaftsdialoges.
  • Foto: WK Tirol
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

REGION. Der Wirtschaftsdialog rund um den Regionalentwicklungsprozess zwischen den Unternehmern des südöstlichen Mittelgebirges kommt gut voran, konkrete Projekte werden entwickelt.
Die Wirtschaftskammer Bezirksstelle Innsbruck Land unterstützt die Initiative tatkräftig und treibt die Realisierung voran. „Die Unternehmer haben intensiv an den Projekten gearbeitet und werden auch weiterhin viel Zeit und Engagement hineinstecken. Daher hoffen wir auch auf weitere Unterstützung der Steuerungsgruppen und Gemeinden, denn die Wirtschaft ist ein wichtiger Teil für die Positionierung der Vitalregion“, weiß Christoph Walser, Bezirksobmann Innsbruck Land.
Die beiden Unternehmer Hannes Flir (Wirtschaftskanzlei) und Johannes Kopf (Unternehmensberatung) setzen sich seit geraumer Zeit intensiv für die Unternehmer der Region ein und sind sich einig. Besonders wichtig ist, dass die Kommunikation zwischen den Unternehmen verbessert wird. "Wir haben viele Klein-bzw. Einpersonenunternehmen in der Region. Die dürfen sich nicht nur als Konkurrenten, sondern müssen sich auch als mögliche Partner sehen. Gemeinsam können sie größere Aufträge annehmen, die sie alleine nicht schaffen können", so Kopf

Ein weiteres Projekt betrifft die Infrastruktur und konkretisiert das große Bedürfnis nach Erweiterungsoptionen der Standorte. Dafür ist leistbarer Gewerbegrund oder ein eventueller Zusammenschluss zu einem gemeinschaftlichen Gewerbegebiet vorstellbar. "Wenn es die Gelegenheit gibt, ein größeres Unternehmen im Gewerbepark Sistrans-Aldrans-Lans anzusiedeln, dann wird man das natürlich tun, alleine schon wegen der Kommunalsteuereinnahmen. Aber mindestens ebenso wichtig ist die Entwicklung von Kleinunternehmen, die mehr in den Ortskernen liegen", meint Kopf. "Die Lebensqualität im Mittelgebirge ist sehr hoch. Leider müssen aber 80 bis 90 % der Berufstätigen auspendeln, was sehr viel Verkehr erzeugt. Wenn wir mehr Arbeitsplätze in der Region schaffen, profitieren alle. Es gibt mehr Steuereinnahmen, weniger Verkehr und mehr Menschen können nahe ihrem Wohnort arbeiten", so Kopf.
Auch der Tourismus soll weiter entwickelt werden. Die Vitalregion Mittelgebirge soll als Marke etabliert werden, ein Erlebnis- und Lehrpfades am Zirbenweg eingerichtet werden. Dieser Pfad soll einen Bogen über die gesamte Vitalregion spannen.

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