Wiener Sport-Club
Ankick für Stadion-Umbau

Der Spatenstich ist erfolgt. Jetzt rollen im Sport-Club-Stadion die Bagger.
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  • Der Spatenstich ist erfolgt. Jetzt rollen im Sport-Club-Stadion die Bagger.
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Seit vielen Jahren schwebt das Thema Stadion-Revitalisierung über dem alterwürdigen Platz des Wiener Sport-Clubs. Viel wurde geredet, getan hat sich meist wenig. Damit ist jetzt Schluss. In der Alszeile 19 sind die Bagger angerollt. In einem Jahr soll der älteste durchgehend bespielte Fußballplatz Österreichs zu einem "Schmuckkastl" werden.

HERNALS/DORNBACH. "Der Bagger rollt - jetzt geht's los!" stand auf der Einladung geschrieben. Die Bauarbeiten am Sport-Club-Platz haben mit dem ersten Bauabschnitt, den sogenannten Sofortmaßnahmen, begonnen. "Heute ist der Tag. Die Kultstätte bekommt ein neues Gesicht", sagt WSC-Geschäftsführer Heinz Palme treffend.

"Wichtigstes Projekt"

Beim Spatenstich direkt am traditionsreichen Grün in Dornbach war gleichfalls Euphorie und Erleichterung zu spüren. "Dieser Umbau ist das wichtigste Projekt der letzten Jahrzehnte", brachte es Aufsichtsrat-Vorsitzender Martin Orner auf den Punkt.

Ein Schmuckkastl

Über sechs Millionen Euro werden in den Umbau des Stadions investiert. 6.000 Zuschauer werden nach Fertigstellung (geplant für 2021) dem heutigen Ostligisten auf die Beine schauen können. "Wichtig ist, dass es ein Schmuckkastl wird", meint Architekt Albert Wimmer. Er muss es wissen, hat er doch schon Projekte wie das Stadion in Klagenfurt, die Arena in Innsbruck, das Stadion in Wals-Siezenheim oder die Sportarena im ukrainischen Lembach entworfen und umgesetzt.

So soll das neue Schmuckkastl aussehen.
  • So soll das neue Schmuckkastl aussehen.
  • Foto: ZOOMVP-Wimmer
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Aufwertung für Hernals

Für den Bezirk Hernals sieht Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SPÖ) eine "enorme Aufwertung". "Ein Umbau ist immer auch ein Risiko, aber wir wünschen uns diesen Schritt schon seit langem. Für das Grätzel ist es positiv", erklärt Pfeffer. Auch Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) freut sich, dass nun endlich gebaut wird: "Der Sport-Club ist nicht irgendein Verein."

Ausschreibung läuft

Für den ersten Bauabschnitt hat die Firma Porr den Zuschlag bekommen. Man freut sich über die "Herausforderung". Neben dem Abriss der Kainzgassentribüne, wird die berühmte Friedhofstribüne einem leichten Relaunch unterzogen. Die Flutlichtmasten, welche früher auch mal im Praterstadion standen, werden ebenfalls "überholt". Die Ausschreibung für den nächsten Abschnitt und dem damit verbundenen Neubau läuft bis Ende Juli.

Der zweite Bauabschnitt beginnt mit dem Abbruch der Tribüne West (Haupttribüne), der Errichtung der neuen Haupttribüne mit Bundesliga- und UEFA-konformen Funktionsräumen und Medieneinrichtungen, einem Veranstaltungsraum, einer erweiterten Flutlichtanlage mit geplanter LED-Beleuchtung und modernen Einrichtungen für die Publikumsgastronomie. Auf dem Dach der neuen Tribüne ist auch eine Photovoltaikanlage geplant. Ein neues Spielfeld mit Naturrasen bildet den Abschluss der Arbeiten. Der Spielbetrieb bleibt während der Arbeiten aufrecht.

Neuzugang

Neben dem baulichen Erfolg, gehen auch die sportlichen Planungen in eine positive Richtung. Mit Thomas Jackel kommt einen Verteidiger mit langjähriger Zweitligaerfahrung zum WSC. Er kommt aus Wiener Neustadt nach Dornbach und hat mehrere Jahre bei Blau-Weiß Linz gespielt.

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Autor:

Michael J. Payer aus Donaustadt

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