Hitze im Job managen
So überstehst du heiße Tage am Arbeitsplatz und bleibst cool
- Die Bauhofmitarbeiter versuchen, im Schatten zu bleiben.
- Foto: Zöchinger
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Schwitzen Sie noch oder schmelzen Sie schon? So geht man richtig mit der Hitzewelle im Job um.
HERZOGENBURG. Johanna Mikl-Leitner hat eine Diskussion losgetreten. Erstmals in ihrer politischen Laufbahn hat sie Kleid und Blazer gegen eine kurze Hose samt T-Shirt getauscht und damit die Richtung im heurigen Sommer vorgegeben. Aber nein, dabei handelt es sich nicht um eine modische Entgleisung der Landeshauptfrau, sondern vielmehr um das Freizeit-Outfit bei einem Spaziergang mit Hündin Milou.
- Johanna Mikl-Leitner mit Hündin Milou.
- Foto: Foto: Mikl-Leitner
- hochgeladen von Michaela Müller
Hitzewelle im Traisental
Für MeinBezirk Herzogenburg ist das dennoch Grund genug, um nachzufragen, in welchen Jobs es noch besonders heiß hergeht – nicht nur politisch, sondern auch wortwörtlich.
Besonders jene, die bei jedem Wetter draußen arbeiten müssen, haben ein unglückliches Los gezogen. "Da hilft nur viel trinken und Pausen machen!", meint der Leiter der Stadtbetriebe in Herzogenburg, Gerald Zöchinger, "dankenswerterweise hat der Herr Bürgermeister uns vor Kurzem erst eine Palette Wasser zur Verfügung gestellt. Außerdem schauen wir, dass wir jene Arbeiten, die in der prallen Sonne stattfinden würden, frühmorgens schon erledigen und am Nachmittag möglichst im Schatten bleiben."
Schutzmaßnahmen
Arbeitnehmerschutz scheint den Unternehmen in NÖ ein wichtiges Anliegen zu sein. Ein wirksamer Umgang mit Hitze erfolgt in der Praxis vor allem durch organisatorische Anpassungen, technische Maßnahmen wie Beschattung, Lüftung oder Kühlung sowie durch flexible Arbeitsgestaltung. "Es gibt auch gesetzliche Vorgaben, die sicherstellen, dass Arbeitszeiten und Arbeitsplätze im Rahmen des Möglichen an die Hitze angepasst werden. Diesbezügliche freiwillige Vereinbarungen auf betrieblicher Ebene funktionieren sehr gut", so Alexandra Spitzer von der WKNÖ St. Pölten.
Tipps für heißes Wetter
Hohe Temperaturen sind eine Belastung für den Körper. MeinBezirk hat mit Bezirksrettungskommandantin und Wölblinger Ortsstellenleiterin Sandra Böhmer gesprochen und sich ein paar Tipps geholt.
- Regelmäßig Wasser trinken
- Leichte Kost bevorzugen
- Körper kühlen
- Frühmorgens oder spätabends lüften
- Direkte Sonne meiden
- Leichte, helle Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme
- Kinder und Tiere niemals im Auto zurücklassen
Achten Sie auf hilfsbedürftige Nachbarn und nehmen Sie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, als Anzeichen einer Hitzeerkrankung ernst – dann steht einem fulminanten Sommer ohne Risiko nichts mehr im Weg.
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