ÖBB-Fahrplan: Bis Rekawinkel hui, westwärts pfui

Pendler Herbert Heger ist der Ärger über den neuen ÖBB-Fahrplan ins Gesicht geschrieben.
  • Pendler Herbert Heger ist der Ärger über den neuen ÖBB-Fahrplan ins Gesicht geschrieben.
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Der Sparkurs auf Kosten der Nahverkehrskunden ist Pendler Herbert Heger ein Dorn im Auge.

NEULENGBACH (mh). Wenig Begeisterung ist Wien-Pendler Herbert Heger über den neuen ÖBB-Fahrplan zu entlocken, der seit 9. Dezember gilt: "Statt wie angekündigt mehr Zügen fahren pro Tag in beide Richtungen gleich vier weniger, wobei ein ganz wichtiger Regionalexpress am Abend ersatzlos gestrichen wurde", ärgert sich der Neulengbacher.

Nicht jedem recht machen
"Es war einmal das Märchen von der entlasteten alten Westbahnstrecke, in dem die bösen Fernzüge durch das Perschlingtal huschen und wir mit mehr Zügen beglückt werden", so Heger. ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif sieht keinen Grund zur Aufregung: "Man kann es nicht jedem recht machen. Zuerst wird geschaut, dort zu verdichten und kurze Umstiegszeiten zu schaffen, wo möglichst viele Leute davon profitieren", sagt Seif. Im Raum St. Pölten sei etwa vieles an die REX 200-Nahverkehrszüge angepasst worden, beispielsweise die S 40 vor allem für die Pendler am Nachmittag, so der Bundesbahn-Sprecher. "Der Fahrplan ist auch Sache des Landes. Es können nur Verbindungen gefahren werden, die das Land auch bestellt und damit finanziert."

Sache des Landes
Dem stimmt Florian Liehr, Sprecher des zuständigen Landesrates Karl Wilfing (ÖVP), prinzipiell zu, betont jedoch, dass die ÖBB den Fahrplan vorgibt. "Das Land Niederösterreich macht sehr viel für die Pendler und zahlt für die Pendlerverbindungen. So wurde zwischen Wien und Rekawinkel der Fahrplan verdichtet. In den pendlerrelevanten Zeiten fahren Züge nun im Zehn-Minuten-Takt", sagt Liehr. In einer urbanen Region sei es natürlich leichter, mehr Züge zu bestellen, da die Nachfrage sehr groß ist. "Für Neulengbach ist ein gutes Angebot vorhanden. Da wir aber hier schon in einer ländlicheren Region sind, muss es ein angemessenes Angebot geben", sagt der Sprecher des Verkehrslandesrates.

Autor:

Michael Holzmann aus Wienerwald/Neulengbach

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