08.09.2014, 19:06 Uhr

Neulengbach ist neuer Geheimtipp für Skater

Lob für die Vollbetonlösung: Die Skater Felix (17), Michael (12) und Sebastian (17) sind mit der neuen Anlage zufrieden.

Der Skaterplatz in der Wienerwaldstadt wird am 12. September eröffnet. Bereits jetzt ist die Anlage ein Hit.

NEULENGBACH (mh). Sie springen mühelos über Rampen, Quarterpipes, Rails und Grind-Ledges und haben die Qualitäten des brandneuen Neulengbacher Skaterplatzes beim BORG schon lange vor der offiziellen Eröffnung für sich entdeckt. "Bis jetzt waren wir in St. Pölten oder in Wien, aber jetzt sind wir meistens hier," freuen sich Felix (17) aus Pyhra und Sebastian (17) aus Ober-Grafendorf über Neulengbachs neuen Jugendtreffpunkt. "Wir sind froh, dass es hier so einen tollen Platz gibt", sind sich die jugendlichen Skater-Touristen einig.

Skater-Touristen aus ganz Österreich

Auch Michael (12) aus Neulengbach freut sich über die neue Anlage: "Da gibt es viele tolle Sachen." Mit dem Ansturm an Aus­wär­ti­gen, die sich über Facebook über die besten Plätze informieren, hat Michael kein Problem, obwohl es in den Ferien schon ein wenig eng wurde: "Da waren Jugendliche aus Wien, Klosterneuburg und sogar aus Linz da."

Erfolg der neuen Attraktion

Nicht nur die Jugend freut sich, auch die Politiker sind glücklich: "Bereits Wochen vor der Eröffnung erfreut sich die Anlage größter Beliebtheit!“, froh­lo­ckt Neulengbachs Bürgermeister Franz Wohlmuth (ÖVP) über den Erfolg der neuen Attraktion. Mit kolportierten 150.000 Euro musste die Wienerwaldstadt dafür allerdings tief in die Tasche greifen. Nach einer langen Odys­see mit wechselnden Standorten scheint die Skateranlage nun endlich "zu Hause" angekommen zu sein. Es war BORG-Direktor Johannes Hiller selbst, der sich die Jugendsportanlage neben seine Schule wünschte: "Die Skater hüpften ohnehin regelmäßig ab fünf Uhr nachmittags bei gutem Wetter vor der Schule über die Stiegen."

Zur Sache
Der Ursprung des modernen Skateboardens, früher auch „Asphaltsurfer“ genannt, liegt in den 1960er-Jahren und entstand durch die Übertragung des Wellenreitens auf den Asphalt und Beton. Daraus entwickelte sich ein Trendsport.
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