Kommentar
Warum Stadtbäume eine der härtesten Aufgaben übernehmen
- Stadtbäume spenden Schatten und kühlen ihre Umgebung. Hitze, Trockenheit und versiegelte Böden setzen ihnen jedoch zunehmend zu.
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Matthias Pandrea
Stadtbäume sind unverzichtbar für ein angenehmes Klima. Doch Hitze und Trockenheit machen ihnen zunehmend zu schaffen. Die Aufgabe der Stadtbäume wird künftig noch wichtiger werden, meint MeinBezirk-Redakteur Matthias Pandrea.
WIEN/HIETZING/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Der Wind fegt immer heißer durch die Straßen, das Gras ist verdorrt, der Regen bleibt aus. Für die Bäume der Stadt wird ihr Arbeitsplatz zunehmend lebensfeindlich. Dabei ist ihr Jobprofil ohnehin anspruchsvoll: Sie sollen Schatten spenden, die Umgebung abkühlen, Schadstoffe aufnehmen und Sauerstoff produzieren.
Gleichzeitig müssen sie Hitze, Trockenheit und versiegelte Böden aushalten. Ihr Wurzelraum wird durch Leitungen und versiegelte Flächen begrenzt – Bauarbeiten und Unachtsamkeit verletzen Stamm und Wurzeln. Bei dieser Fülle an Anforderungen wird schnell klar: Den perfekten Stadtbaum gibt es nicht. Manche Arten vertragen Trockenheit besser, belasten aber Allergiker.
Wichtig für das Wohlbefinden
Andere verlieren ihre Früchte oder kommen mit dem Boden nicht zurecht. Züchtungen wie fruchtlose Maulbeerbäume schaffen neue Möglichkeiten, lösen aber nicht alle Probleme. Trotzdem leisten Stadtbäume einen wichtigen Beitrag zum Hitzeschutz. Ihr Job wird künftig noch an Bedeutung gewinnen, während die Bedingungen wohl noch härter werden. – mehr dazu liest du unten
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