Fernwärme-Baustelle
Umleitungen durch ganz Hietzing wegen Sperre der Maxingstraße
- Veronika Korbei und Walter Wendt genießen die Ruhe in der sonst sehr verkehrsreichen Maxingstraße.
- Foto: Walter Wendt/Maxingstüberl
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Aufgrund der Sperre der Maxingstraße gibt es einige Änderungen für die Öffis sowie Auto- und Radfahrer. MeinBezirk hat nachgefragt, ob sich die Umleitungen bewähren.
WIEN/HIETZING. Die Anrainer der Fasangartengasse und der Lainzer Straße wundern sich seit einigen Tagen über ein erhöhtes Straßenverkehrsaufkommen. Der Grund dafür liegt in der Sperre der Maxingstraße aufgrund von Fernwärmebauarbeiten, die noch bis Dezember andauern werden – samt der Umleitung des Auto- und Radverkehrs sowie von vier Buslinien.
Die Autobusse 56A und 56B fahren statt ihrer gewohnten Route über die Maxingstraße, den Küniglberg und die Fasangartengasse nun über die Hietzinger Hauptstraße und die Lainzer Straße. Erst ab der Haltestelle Preyergasse geht es wieder auf der regulären Route weiter.
Der 58A und der 58B fahren jetzt einen Rundkurs: in Fahrtrichtung Atzgersdorf über die Wattmanngasse, den Küniglberg und die Stranzenbergbrücke. In Fahrtrichtung Hietzing geht’s über die Stranzenbergbrücke und den Küniglberg – die Haltestelle Montecuccoliplatz wurde vor die Würzburggasse 25 verlegt – sowie die Fasangartengasse, anschließend parallel zu den anderen Buslinien über die Lainzer Straße und die Hietzinger Hauptstraße. Für Auto- und Radfahrer gilt die Devise "Es kommt darauf an".
Umleitungen quer durch den Bezirk
Für die Bewohner der Maxingstraße ändert sich nichts. Während der Bauarbeiten können sie weiter zu ihren Hauseinfahrten zufahren. Für alle anderen ist der Abschnitt zwischen dem Montecuccoliplatz und der Trauttmansdorffgasse für die Durchfahrt gesperrt. Die offiziellen Umleitungen führen über den Grünen Berg, die in Fahrtrichtung Küniglberg als Einbahn geführte Wattmanngasse sowie die Lainzer Straße.
- Die Buslinien, die sonst durch die Maxingstraße fahren, werden umgeleitet.
- Foto: Wiener Linien
- hochgeladen von Mathias Kautzky
"Mir ist bewusst, dass die notwendigen Maßnahmen mit Einschränkungen und Unannehmlichkeiten verbunden sein werden. Gleichzeitig stellen sie einen wichtigen Schritt in Richtung einer alternativen Energieversorgung und Modernisierung der Infrastruktur dar", sagt Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl (ÖVP).
Was sagen die Anrainer und Geschäftsleute?
Walter Wendt vom "Maxingstüberl" wurde erst vor sechs Wochen informiert: "Ich sehe der Baustelle grundsätzlich optimistisch entgegen. Wir werden auch diese Phase gut meistern, zumal die Fertigstellung mit Jahresende geplant und damit absehbar ist", sagt der Gastwirt.
"Direkt betroffen sind wir eigentlich nicht: Ins ´Maxingstüberl´ kommt man nicht wegen der guten Verkehrslage, sondern wegen dem Ambiente und unserer Küche. Ich hoffe, dass sich die Menschen schnell an die Umleitungen gewöhnen."
- So sah es in der Maxingstraße noch kurz vor der Straßensperre aus.
- Foto: Walter Wendt/Maxingstüberl
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Die Kunsthistorikerin Veronika Korbei handelt in der Maxingstraße 2 mit Bilderrahmen und Kunst und wohnt auch gleich ums Eck: "Ich bin von der Baustelle doppelt betroffen – als Geschäftsinhaberin und Anrainerin. Derzeit sind große Lastwagen aus beiden Straßen verschwunden – es erscheint mir ruhiger. Mal sehen, ob das so bleibt", sagt die Kunstexpertin.
"Von der Fernwärme kann ich leider nicht profitieren, da sie vorerst nur in der Maxingstraße möglich gemacht wird. Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Maxingstraße freue ich mich aber über die Neuerung, die von der Stadt angegangen wird."
Fernwärme wird ausgebaut
Die Wiener Netze verlegen in der Maxingstraße neue Fernwärme- und Wasserleitungen. Das rund 1.300 Kilometer umfassende Wiener Fernwärmenetz wird aufgrund der vielen neu gebauten Wohnungen im Südwesten Wiens weiter ausgebaut. Übrigens wird auch das Kesselhaus im Schlosspark Schönbrunn angeschlossen, mit dem etwa das Palmenhaus beheizt wird.
Für Infos zu den Arbeiten stehen die Wiener Netze unter 050/128 91 777 oder per E-Mail an aufgrabung@wienernetze.at zur Verfügung. Die Maxingstraße soll am Samstag, 19. Dezember, wieder freigegeben werden.
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