Hollabrunner Musical
„Ein Funke bleibt“ - Junge Gruppe zeigt großes Herz für die Region
- Darstellerinnen, Darsteller, Musikerinnen und Musiker mit Ehrengästen
- Foto: Hogl
- hochgeladen von Alexandra Goll
Mit ihrem selbst geschriebenen Musical „Ein Funke bleibt“ begeisterte die Musicalgruppe „MEHR Sein“ das Publikum im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars in Hollabrunn. Gleichzeitig sammelte die Gruppe Spenden für einen guten Zweck.
HOLLABRUNN. Die Musicalgruppe „MEHR Sein“ entstand ursprünglich aus einer Schülerinnen- und Schülergruppe und entwickelte sich über die Jahre zu einem eigenständigen Ensemble. Seit mittlerweile vier Jahren hat die Gruppe in Hollabrunn ihre musikalische Heimat gefunden. Jedes Jahr bringt sie im Sommer ein selbst geschriebenes Stück auf die Bühne, dessen Reinerlös einer caritativen Einrichtung zugutekommt.
„Ein Funke bleibt“ für guten Zweck
Heuer stand das Musical „Ein Funke bleibt“ ganz im Zeichen der Hoffnung. Die Einnahmen kommen dem Verein Sonnenendach – Behindertenhilfe im Bezirk Hollabrunn zugute. Texte und Melodien wurden größtenteils von den Ensemblemitgliedern selbst geschrieben und komponiert. In intensiver Probenarbeit wurde das Stück für die drei Aufführungen einstudiert. Federführend bei Vorbereitung und Aufführung waren Agnes Brandstötter und Hanna Heugl.
Hollabrunn soll Heimat bleiben
Noch ist „MEHR Sein“ kein eingetragener Verein, die Vereinsgründung läuft derzeit parallel zu den Vorbereitungen für das aktuelle Musical. In der Region hat sich die Gruppe bereits einen Namen gemacht und möchte auch künftig in Hollabrunn und Umgebung aktiv bleiben. „Da wir in der Region mittlerweile eine gewisse Bekanntheit erreicht haben, uns in Hollabrunn sehr wohl fühlen und der Großteil unseres Ensembles im Weinviertel wohnhaft ist, haben wir vor, in Hollabrunn und Umgebung zu bleiben“, so die Gruppe.
Politische Gäste bei der letzten Aufführung
Bei der Aufführung waren auch die Landtagsabgeordneten Richard Hogl und Georg Ecker zu Gast. Sie konnten sich dabei selbst ein Bild vom musikalischen Engagement und der Kreativität des Ensembles machen. Mit „Ein Funke bleibt“ verband „MEHR Sein“ Kultur, Gemeinschaft und soziales Engagement – und setzte damit ein musikalisches Zeichen für Hoffnung und Zusammenhalt.
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