Dramatischer Unfall bei Zellerndorf
Lenker verstarb Stunden später im Krankenhaus
- Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.
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Ein 77-jähriger Lenker kam am Mittwoch auf der B45 bei Zellerndorf von der Fahrbahn ab. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich danach dramatisch. Trotz Reanimation starb der Mann im Krankenhaus.
ZELLERNDORF. Am Mittwoch, 2. September, wurde die Polizei gegen 10.41 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden auf die B45 bei Zellerndorf gerufen.
Lenker im Auto gefunden
Beim Eintreffen der Polizei saß der Lenker noch in seinem beschädigten Ford Fiesta. Er hatte keine sichtbaren Verletzungen, wirkte jedoch benommen und konnte sich nicht an den Unfall erinnern. Zeugen berichteten, dass der Wagen kurz vor dem Unfall an Geschwindigkeit verloren hatte und anschließend ohne ersichtlichen Grund nach rechts von der Straße abgekommen war.
- Die Feuerwehren Zellerndorf und Retz bargen den beschädigten Ford Fiesta und stellten ihn am Bauhof sicher ab.
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Kurz darauf trafen die Feuerwehr Zellerndorf und der Rettungsdienst ein. Während der Erstversorgung verschlechterte sich der Zustand des 77-Jährigen zunehmend. Er verlor schließlich das Bewusstsein. Notarzt und Rettungshubschrauber Christophorus 2 wurden nachalarmiert.
Reanimation blieb erfolglos
Der Mann wurde reanimiert und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Horn geflogen. Dort verstarb er trotz der medizinischen Maßnahmen. Das teilte der Leiter der Notfallambulanz gegen 13.15 Uhr der Polizeiinspektion Zellerndorf mit.
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Nach Angaben der Polizei litt der 77-Jährige an einer Herzerkrankung. Diese könnte sowohl zum Tod als auch möglicherweise zur Unfallursache beigetragen haben. Aufgrund der Vorerkrankung und der festgestellten Umstände konnte ärztlicherseits kein Zusammenhang zwischen dem Tod und den beim Unfall erlittenen Verletzungen hergestellt werden.
Der beschädigte Ford Fiesta wurde von den Feuerwehren Zellerndorf und Retz geborgen und am Bauhof Zellerndorf abgestellt. Für die Bergungsarbeiten musste die B45 im Bereich der Unfallstelle rund 20 Minuten gesperrt werden. Eine großräumige Umleitung wurde aufgrund der kurzen Sperrdauer nicht eingerichtet. Die Polizei überbrachte anschließend der Ehefrau des Verstorbenen die Todesnachricht.
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