So kann man bei Handwerkern sparen

So kann man bei Handwerkern sparen

Tipp: Nur bei wirklich dringenden Reparaturen einen Notdienst holen

Eine Handwerkerstunde kann teuer kommen. Tests zeigen immer wieder große Preisunterschiede. Daher lohnt es sich, die Preise zu vergleichen und mehrere Angebote einzuholen. Dabei gilt es einiges zu beachten von den Fahrtkosten bis zu Wochenendzuschlägen und Kostenvoranschlägen.


Wenn die Waschmaschine leckt, die Türe verschlossen ist oder der Fernseher nicht läuft braucht es einen fähigen Handwerker. Muss der außerhalb normaler Betriebszeiten ausrücken, wird es teuer. Foto: Archiv

(APA). Bei den Fahrkosten sollte man bedenken, dass der Stundensatz verrechnet wird, wenn die Wegzeit gleich Arbeitszeit ist. Das heißt, dass je nach Dauer eine halbe bis eine ganze Stunde zu bezahlen ist. Daher ist es besser, einen Handwerker in der Nähe zu wählen und sich über die Fahrtkosten für die Nahzone zu erkundigen. Das ist meist billiger. Manche Firmen haben auch eine Fahrzeugpauschale. Das kann unter Umständen günstiger sein als der verrechnete Stundensatz, wenn die Wegzeit mit der Arbeitszeit gleichgestellt wird.

" Bei Notdiensten immer nach Abend-, Nacht-, Wochenend-oder Sonn- und Feiertagszuschlägen erkundigen. Die Geschäftszeiten sind nicht bei allen Betrieben gleich. Wenn es möglich ist, den Handwerker erst am nächsten Werktag während der Betriebszeiten bestellen.

" Manche Glaser-Notdienste verlangen bei einem Noteinsatz am Wochenende deutlich weniger Überstundenzuschlag oder den Normalpreis, wenn der Folgeauftrag (und nicht nur das Provisorium) auch bei ihnen bestellt wird.

" Für einen Kostenvoranschlag muss nur bezahlen, wer vorher auf diese Zahlungspflicht hingewiesen worden ist.

" Ein Kostenvoranschlag gilt als verbindlich, wenn nicht ausdrücklich das Gegenteil (also unverbindlich, cirka, ungefähr) erklärt ist.

" Bei einem verbindlichen Kos­tenvoranschlag darf der Betrieb keinesfalls mehr verrechnen, wenn er falsch kalkuliert hat. Bei einem unverbindlichen Kostenvoranschlag muss der Betrieb vorher mit dem Kunden Rücksprache halten, sollten die Kos­ten für die Arbeit beträchtlich, also mehr als zehn bis 15 Prozent höher sein, als im Kostenvoranschlag angegeben.

erschienen am 9. September 2009

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