Projekt Innstufe eingereicht

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INNSBRUCK. Die TIWAG hat ihr Projekt eines Ausleitungskraftwerkes am Inn zwischen Imst und Haiming zur UVP-Vorprüfung beim Amt der Tiroler Landesregierung eingereicht. TIWAG-Vorstandsvorsitzender Bruno Wallnöfer: „Inzwischen haben wir das im Herbst 2011 erstmals vorgestellte Projekt weiter bearbeitet und technisch sowie ökologisch konkretisiert.“

Strom für 70.000 Haushalte
Mit der Innstufe Imst-Haiming sollen jährlich rund 275 Millionen Kilowattstunden Grundlaststrom erzeugt werden, die ins Tiroler Netz fließen. Dies entspricht der Versorgung von etwa 70.000 Haushalten mit Strom. Die Baukosten dafür belaufen sich auf ca. 350 Mio. Euro.
Die Innstufe Imst-Haiming stelle die logische Fortsetzung des schon 1956 ans Netz gegangenen Ausleitungskraftwerkes Prutz-Imst dar, erläuterte Wallnöfer. Das Kraftwerk beschränkt sich auf die nochmalige Nutzung der im Kraftwerk Prutz-Imst abgearbeiteten Wassermengen ohne weiteren Einzug von Abflüssen aus dem Inn. Daher wird keine Sperrenstelle im Inn benötigt, sodass die Fließkontinuität des Inns nicht beeinträchtigt wird. Vielmehr wird das Triebwasser vom bestehenden und ausgebauten Kraftwerk Imst über ein zu errichtendes Unterbecken und einen rund 14 km langen Stollen bis zum geplanten Krafthaus in Haiming geführt. Wallnöfer unterstreicht dann auch, dass die TIWAG nunmehr die Gespräche mit allen Beteiligten intensivieren wird.

Intensiver Dialog
Dies sind die Gemeinden, die Grundeigentümer, die Fischereiberechtigten und insbesondere die Rafter. Wallnöfer: „Die Imster Schlucht ist eine hochfrequentierte Raftingstrecke, und wir wissen um deren große touristische Bedeutung. Deshalb werden wir die weitere Ausübung des Raftingsports zwischen Imst und Haiming durch ausreichende Restwasserverhältnisse und eine allfällige zusätzliche Wasserdotierung sichern.“
Die Genehmigungsverfahren werden drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen. Etwa gleich lang dauert anschließend die Errichtung der Innstufe Imst-Haiming.

Autor:

Stephan Zangerle aus Imst

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