Heli Austria - Martin Flugrettung - Heli Tirol
Schwerlastransporte mit der Super Puma

Die AS 332 Super Puma hebt ab
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KARRES(bek). Das Hubschrauber Transportunternehmen Heli Austria hat sich in den letzten 35 Jahren zu einem der führenden Anbieter in Sachen Transport, Rettung und Versorgung auf dem Luftweg im Alpenraum gemacht. Durch den Ankauf einiger AS 332 Super Puma haben sich auch die Türen zum Schwerlasttransport geöffnet.

AS 332 Super Puma:

Abmessungen: Länge 18,70 Meter, Breite 3,380 Meter, Höhe 4,95 Meter
Durchmesser Hauptrotor: 15,60 Meter
Das Eigengewicht beträgt 4,50 Tonnen, das maximale Startgewicht je nach Höhe und Temperatur 8,6 Tonnen. In einer Stunde verbrauchen die zwei Turbinen mit jeweils 1800 PS bis zu 650 Liter Kerosin. Im Innenraum können 24 Personen transportiert werden.

Ein Tag der Super Puma

 5:00 Uhr, Start der Flug Helfer vom Heliport in Karres zum ersten Auftrag nach Bach im Lechtal.
Pilot Jürgen Koell aus Stams und sein Techniker beginnen den Tag mit dem Check  der Maschine.
Für die neue Jochspitz Bahn werden heute fünf Stützen montiert.
Bei der Unterweisung durch den Montageleiter der Firma Doppelmayr, Betriebsleiter der Bergbahnen Bach und Pilot Jürgen wird besonders auf ruhiges und konzentriertes Arbeiten unter der schwebenden Last,  beim Aufbau der Stützen hingewiesen.
Um 7:50 setzen sich die Rotoren der Super Puma in Bewegung, und mit einer Last von fast vier Tonnen am dreißig Meter Tau, hebt die Maschine in Richtung Bergstation ab. Den Blick zum Boden gerichtet, eine ruhige Hand und die Anweisungen des Flughelfers über das Funkgerät, reichen für den Piloten aus, die erste Stütze millimetergenau am Fundament abzusetzen.
Bis die Teile unter Anleitung des Liftbauers Doppelmayr verschraubt sind, müssen diese ruhig vom Heli in Position gehalten werden.  Je nach Höhe einer Stütze, wird jede bis zu siebenmal angeflogen. Achtundzwanzig Rotationen, und drei Stunden später sind die Montagearbeiten abgeschlossen. Alle fünf Stützen konnten planmäßig aufgestellt werden.
Nach dem verstauen aller Hilfsmittel im Heli, Tankwagen und PKW geht’s am Straßen – Luftweg weiter ins Namloser Tal nach Berwang.
Für den Bau der „Obere Karbahn“ werden zwei Stützen in einer Waldschneise benötigt. Um auch hier einen Wegbau, und das roden des Waldes zu vermeiden, viel die Entscheidung aufs fliegen. Die Mannschaft begibt sich wieder zu den Fundamenten, diese werden abwechselnd angeflogen und der Aufbau wird nur durch kurzeTankstopps unterbrochen. Nach einer Stunde ist auch dieser Auftrag erledigt.
Die Super Puma, Pilot Jürgen und zwei Flughelfer heben ab zum nächsten Termin in der Steiermark. Für die restliche Crew geht’s zurück zum Heliport Karres, wo alles für den nächsten Tag vorbereitet wird, und dann in den wohlverdienten Veierabend.

Autor:

Benny Klotz aus Imst

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