Ökozentrum blickt in die Zukunft

IMST. 700 SchülerInnen haben 2013 die Natur mit allen Sinnen erlebt, 11 Unternehmer haben ein Netzwerk sowie die Inhalte zum Thema Altbausanierung und Energieeffizienzhaus- Zertifizierung gebildet, eine Biomasseeinkaufsgemeinschaft durchgeführt und PV-Anlagen geplant.

Kurzer Blick zurück: Nach dem Motto „Bildung steigert die Lebensqualität und ist der „Rohstoff“ für die Entwicklung des ländlichen Raums, haben über 700 SchülerInnen des Bezirkes das Angebot des „Freiluftklassenzimmers“ angenommen. Dabei geht es um „ein mehr an Umweltbewusstsein“ und um Förderung eines Nachhaltigen Lebenstils. Für das Ökozentrum sind jedoch die zukünftigen Herausforderungen wesentlich.

Schwerpunktarbeit 2014: Kampf gegen Energiearmut und Altbausanierung
Schwerpunktarbeiten für 2014 sind Kampf gegen Energiearmut, drei Gurgltaltage und Altbauseminare in Gemeinden. Vorbild eines neuen Projektes ist ein Bezirk in OÖ.
Ökozentrum-Obmann Gottfried Mair: "Das Projekt heißt-Ein Weg aus der Energiearmut. Menschen mit geringem Einkommen sind die Hauptopfer der steigenden Energiepreise und können vielfach ausreichend Licht und Wärme nicht mehr finanzieren“. Da das Ökozentrum selbst keine Förderungen erhält, können wir leider auch diesen Personen keine finanzielle Unterstützung geben, aber unsere Kompetenzen wie eine gratis Energieberatung über Elektrogeräte, Verleih von Strom-Messgeräten, ein Paket an Sofortmaßnahmen von der Umstellung der Lichtquellen auf Energiespargeräte bis zur Steckerleiste um den Stand – By – Verbrauch zu verringern, wollen wir anbieten. Symbolisch erhalten diese Personen vom Ökozentrum zum Abschluss zwei LED-Lampen im Wert von Euro 40.“

Die Sonne speichern – Exkursion im Feber
Die Zukunft heißt – PV Anlage auf das Dach und speichern. Macht unabhängig von den Strompreisen und unabhängiger noch, wenn Hausbesitzer ihn auch für dunkle Stunden sowie für das E-Auto speichern können.
Mithilfe eines Stromspeichers können Hausbesitzer den Eigenverbrauch ihres Stroms mehr als verdoppeln. Das lohnt sich, denn der Strom aus der hauseigenen Solaranlage ist günstiger als der Strom vom Energieversorger. Zudem leisten die Stromspeicher einen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze, da die Anlagen den Strom in Zeiten hoher Einspeisung nicht ins Netz abgeben. Perspektivisch reduziert sich hierdurch auch der Leitungsbedarf. Zu diesem Thema werden wir zwei Exkursionen im Bezirk durchführen. Die erste Mitte Feber 2014. Anmeldungen sind notwendig unter www.oekozentrum.at. Keine Kosten für die Teilnehmer. Mair: „Auf die Zukunft passiv zu warten hat keinen Sinn. Wir müssen mitgestalten.“

Autor:

Stephan Zangerle aus Imst

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