14.06.2017, 08:56 Uhr

Nassereith: Wird aus Hallenbad ein Kurzentrum?

Die unendliche Geschichte rund um das marode und mittlerweile geschlossene Hallenbad in Nassereith könnte sich nun einem guten Ende zuwenden.

NASSEREITH. Nachdem die Gemeindeväter seit Jahren einer vernünftigen Nachnutzung nachjagen, erscheint dem Nassereither Dorfchef Herbert Kröll nun ein Silberstreifen am Horizont. Ein Kurzentrum unter der Schirmherrschaft von VAMED, dem größten europäischen Anbieter auf dem Therapie- und Kursektor, soll in den kommenden Wochen verhandelt werden.
Auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER bestätigt Kröll: "Ja, est stimmt. In der kommenden Woche werde ich nach Wien fahren, um den VAMED-Verantwortlichen über einen möglichen Kurzentrums-Standort in Nassereith die entsprechenden Angebote vorzulegen." Kröll sieht eine echte Chance, dass seine Reise zum Erfolg wird und erklärt, dass er schon seit der Zeit vor seinem Bürgermeisteramt Verhandlungen mit dem Konsortium führt. Von Seiten der Gemeinde will man jedenfalls alles tun, um einen derartigen Leitbetrieb in die Gemeinde zu locken.

Erfolg für Aqua Dom

Wenn man nach Längenfeld blickt, dann kann man in etwa die Dimensionen erblicken, mit denen VAMED, die VOEST ist dabei übrigens Teilhaber, Großprojekte umsetzt. Eröffnung wurde am 1. Oktober 2004, seit 2004 wurden mehr als 3,5 Millionen Thermengäste begrüßt. Insgesamt 215 Mitarbeiter, davon 15 Lehrlinge sind beschäftigt. Mit 400 Betten ist die Therme Längenfeld das größtes 4 Sterne Superior Hotel Tirols.
In Nassereith bleibt man aber trotz großer Visionen auch realistisch. Sollte das Projekt Kurzentrum nicht gelingen, dann will man das Gebäude endgültig schleifen und Bauplätze anbieten.
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