29.05.2017, 10:22 Uhr

Meidling: Hilfe gleich vor Ort

Revierinspektor Reinhard Szakasits, Bezirksvorsteherin Gabriele Votava und Markus Schlögl, stellvertretender Leiter der Magistratsabteilung Sofortmaßnahmen.

Die Gruppe Sofortmaßnahmen war auf Grätzltour in Meidling.

Im Steinbauerpark und im Wilhelmsdorfer Park konnten sich Anrainer mit ihren Problemen und Anregungen an die Experten der Stadt wenden.

(siv). "Oft gibt es Beschwerden über Hunde und deren Halter. Entweder laufen sie frei herum, oder die Besitzer räumen die Hinterlassenschaften nicht weg", erzählt Markus Schlögl, stellvertretender Leiter der Magistratsabteilung Sofortmaßnahmen. "Heute war aber auch jemand da, der sich in der Flurschützgasse einen weiteren Zebrastreifen wünscht. Oder es hat uns jemand erzählt, dass das Schloss an einem Streugutbehälter im Steinbauerpark fehlt. Der Melder hat befürchtet, dass dor eventuell Drogen zwischengelagert werden könnte, oder dass Kinder den Behälter vielleicht öffnen könnten", so Schlögl.

Unbürokratische Hilfe
Auch ein Hausmeister, der in der Hofbauergasse arbeitet, hat seinem Ärger Luft gemacht. In dem von ihm betreuten Haus verschaffen sich immer wieder zwei Unbefugte Zutritt, mit einem Postschlüssel. "Sie halten sich dann im Kellerbereich auf und rauchen Joints. Ich habe aber auch schon Spritzen gefunden. Und keiner kümmert sich darum, auch die Polizei nicht", so der Hausbesorger. Da vor Ort auch Grätzlpolizist Reinhard Szakasits war, machte sich dieser Notizen und wird dem Fall nachgehen. Auch allen anderen Meldungen, die unbürokratisch an die Mitarbeiter beim Tour-Bus gemacht werden, wird nachgegangen. "Wir leiten sie an die zuständigen Stellen weiter", so Schlögl.

Kontrollen im Grätzl
Koordiniert wird die Tour, die auch durch andere Bezirke führt, von der Gruppe Sofortmaßnahmen der Magistratsdirektion. Neben der Gruppe und dem Revierinspektor waren bei der Grätzltour am 18. Mai im Steinbauerpark und am 19. Mai im Wilhelmsdorfer Park auch Wiener Wohnen und das Stadtservice vor Ort. Im Grätzl unterwegs waren Waste Watcher, die Baustellenkontrolle, SAM - Mobile Sozialarbeit - und auch weitere Mitarbeiter von Wiener Wohnen, die in den Gemeindewohnungen Fragebögen verteilten. Außerdem gab es Kontrollen von Gewerbebetrieben, speziell im Bereich Lohn- und Sozialdumping, gemeinsam mit der Wiener Gebietskrankenkassa. Um sich ein Bild zu machen, schaute auch Bezirksvorsteherin Gabriele Votava beim Bus im Steinbauerpark vorbei.
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