„Mexiko im Kochtopf“

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SCHLIERBACH (wey). Knusprige Tortillas, saftige Steaks oder auch mal Strauß und Krokodil: Wer Lust auf einen kulinarischen Ausflug in die mexikanische Küche hat, ist im Restaurant „Habanero“ in Schlierbach genau richtig. Vor acht Jahren haben hier Herbert Schmid und seine Frau Elisabeth ihr Lokal eröffnet. Der Erfolg gibt ihnen recht: Ohne Reservierung muss man Glück haben, einen Tisch zu ergattern. Viele Stammgäste kommen regelmäßig und nehmen weite Anfahrten in Kauf. Die Qualität von Küche und Service sind es jedoch allemal wert.

„Meine Frau und ich waren viele Jahre in der internationalen Top-Gastronomie auf Saison“, erzählt Herbert Schmid. Die letzte Station war ein Restaurant mit Bar in der Schweiz. Das Konzept war dem des „Habanero“ ähnlich. So übernahm Familie Schmid schließlich das Haus der Eltern in Schlierbach. Der Rohbau war als Wirtshaus mit Pension gedacht. „Wir haben uns ein Jahr lang überlegt, was wir machen“, erinnert sich Herbert Schmid. „Wir konnten uns schwer von der Spitzengastronomie trennen. Ein Haubenlokal in der Region zu eröffnen, kam allerdings für uns nicht in Frage. Viel wichtiger war uns, einzigartig zu sein, beste Qualität zu bieten und nicht mit den umliegenden Traditionsbetrieben zu konkurrieren.“ Obwohl beide mit der mexikanischen Küche noch keine Erfahrungen hatten, eröffneten sie im Oktober 2004 schließlich das „Habanero“. Heute beschäftigt Herbert Schmid rund zehn Mitarbeiter. „Uns ist wichtig, dass sich nicht nur die Gäste bei uns wohlfühlen, sondern auch das Team“, ist Schmid überzeugt. „Jeder von ihnen ist schon lange da, einer sogar seit dem ersten Tag.“ Die große, abwechslungsreiche Karte zieht junges und jung gebliebenes Publikum gleichermaßen an.

„Sofern es möglich ist, verwenden wir Produkte aus Österreich. Großen Wert legen wir auf erstklassige Grundprodukte und viel Fingerspitzengefühl bei der Verarbeitung und der Würze.“ Ein Großteil des Gemüses inklusive der Chilis stammen aus dem eigenen Garten. „Am Anfang sind immer wieder Stammgäste gekommen und haben uns Chilisamen gebracht“, schmunzelt Schmid. Die feurige, hausgemachte Chilisauce kann man übrigens – wie alle Speisen – mit nach Hause nehmen.

Bilder: Habanero, Herbert Schmid

Autor:

Martina Weymayer aus Kirchdorf

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