Feuerwehr
Große Wasserdienstübung am Wörthersee

Bei einem Übungsszenario kamen Ölsperren zum Einsatz
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  • Foto: kk/FF Krumpendorf
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Feuerwehren aus Klagenfurt Stadt, Klagenfurt Land, Villach Land sowie die Wasserrettung Krumpendorf probten vergangenen Samstag den Ernstfall.

KRUMPENDORF. REIFNITZ. Unter der Leitung des Bezirkes Klagenfurt Land fand am Samstag, 18. Mai, eine großangelegte bezirksübergreifende Wasserdienstübung statt.
An der Übung am Wörthersee nahmen 12 Feuerwehren aus den Bezirken Klagenfurt Stadt, Klagenfurt Land und Villach Land und die Wasserrettung Krumpendorf teil. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte mit 11 Boten und 13 Fahrzeugen im Einsatz.

Treibstoff ausgelaufen

Das erste Szenario für die Feuerwehren startete um 8 Uhr morgens. Ein Linienschiff hatte durch einen technischen Defekt etwa 300 Liter Treibstoff verloren.
Der Treibstoff verteilte sich in der Nähe des Natura 2.000 Gebiet Walterskirchen großflächig über den See. In erster Linie ging es daher darum, dieses sensible Landschaftgebiet durch alle am Wörthersee verfügbaren Nolte Ölsperren zu schützen.
Auf einer Länge von etwa 1.100 Metern verankerten die Feuerwehren die Ölsperren rund um die Halbinsel Walterskirchen und leiteten Ölwehmaßnahmen ein. Bisher wurden in Kärnten Ölsperren noch nie auf einer solchen Länge eingesetzt oder erprobt.

Sperrmüll im Wörthersee

Das zweite Übungsszenario starte etwa zeitgleich mit dem Ersten. Dabei wurden im Uferbereich von Reifnitz größere Mengen Sperrmüll im Wörthersee entsorgt.
Bei dieser Übung kam die Tauchgruppe zum Einsatz. Ihre Aufgabe war es den Müll zu lokalisieren und gegebenfalls zu bergen.

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