GTI Treffen 2019
Jetzt rollen die GTI in den Gemeinden an

Jetzt sind sie gekommen: Wohl wegen des Wetters waren die GTI-Fans erst am vergangenen Wochenende im Zuge der Vortreffen so richtig in den betroffenen Gemeinden um den Wörthersee zu "spüren"
  • Jetzt sind sie gekommen: Wohl wegen des Wetters waren die GTI-Fans erst am vergangenen Wochenende im Zuge der Vortreffen so richtig in den betroffenen Gemeinden um den Wörthersee zu "spüren"
  • Foto: KK/Hude
  • hochgeladen von Verena Polzer

Viele GTI-Fans waren am vergangenen Wochenende nun in Kärnten zu den Vortreffen; die Buchungen sind auch fürs Haupttreffen gut.

(vep). Das eigentliche GTI-Treffen startet am 29. Mai. Doch schon zuvor sind die sogenannten "Vortreffen" in vollem Gange; schon ab 3. Mai wurden die ersten Tuning-Freunde in Kärnten erwartet. 

SCHIEFLING. Richtig los ging es allerdings erst ab dem vergangenen Wochenende. "Seit Donnerstag hat man gemerkt, dass spürbar mehr los ist und die GTI-Fans im Ort aktiv sind. Das stärkste Wochenende in Schiefling ist allerdings das letzte vor dem Haupttreffen", informiert der Schieflinger Bürgermeister Valentin Happe. Verkehrstechnische Maßnahmen setze Schiefling als "Durchzugsgemeinde" nach Maria Wörth keine. "Die sind nicht nötig. Was wir immer im Blick haben, ist der Gemeindeparkplatz in der Ortsmitte. Dort gibt es oft spontane Treffen, bei denen oft bis zu 1.000 Leute da sind. Und dann ist wieder nichts." 
Erwartungen an das Treffen? "Nicht mehr oder weniger als sonst", schmunzelt Happe. Bereits jetzt seien aber die Tourismusbetriebe ausgebucht. "Wir haben 1.500 Betten in der Gemeinde." 

"Grill-Treff" Pyramidenkogel-Parkplatz 

KEUTSCHACH. Auch in Keutschach ging es am vergangenen Wochenende das erste Mal rund, informiert Bürgermeister Karl Dovjak. Er glaubt, dass dies die Spitze des Vortreffens war, auch wenn am kommenden Wochenende sicher wieder einiges los sein wird - sofern das Wetter passt.
Neben dem bekannten GTI-Hotspot Tankstelle Sabotnik verlagere sich laut Dovjak vieles auch mittlerweile auf den Parkplatz beim Pyramidenkogel, da die ganzen Seitenbuchten im Umkreis bekanntlich gesperrt werden. "Vergangenen Freitag war der Parkplatz um 10 Uhr schon voll und die GTI-Fans wollten dort grillen. Wir haben ihnen freundlich klar gemacht, dass wir die Plätze für die Ausflugsgäste brauchen. Das hat gut funktioniert." 
Die Gemeinde kooperiert auch mit einem Sicherheitsdienst, der während der Vor- und dem Haupttreffen flexibel unterstützt. "Ansonsten müssen wir keine Maßnahmen treffen. Im Gegenteil: Wir haben unser Angebot, den Shuttlebus nach Reifnitz eingestellt, da der Bedarf nicht mehr da war. Dafür bieten unsere Taxibetriebe jetzt die Shuttledienste an."  

MARIA WÖRTH. In der eigentlichen GTI-Gemeinde Maria Wörth werden rund um die Vortreffen laut Perdacher nicht so rigorose Maßnahmen gesetzt, wie für das Haupttreffen ab dem 29. Mai. "Alle Maßnahmen sind tatsächlich für das Haupttreffen. Vorher ist alles relativ ruhig und friedlich. Viele schauen beim VW-Stand oder beim GTI-Stein vorbei und vor allem die Gastronomie profitiert." Die Spitze des Vortreffens wird nach Perdachers Einschätzung erst an diesem Wochenende erfolgen. "Vor allem zu den Vortreffen kommen viele Kärntner und Steirer. Diese richten sich eher nach dem Wetter durch die kurze Anreise, deshalb sind eher die Vortreffen wetterabhängig. Aber richtig eingefleischte GTI-Fans haben sich vom Wetter ohnehin noch nie abschrecken lassen", setzt Perdacher nach. 
Die Buchungslage für das Haupttreffen sei gut und bewege sich derzeit auf Vorjahresniveau. Über die detaillierten Neuerungen und Maßnahmen für das Haupttreffen hat die WOCHE bereits berichtet, Details finden Sie hier.

Zunehmender Tumult auch rund um Villach

VILLACH (aw). Auch der Villacher Bezirkshauptmann Bernd Riepan hält die Erwartungen für das kommende Wochenende hoch; dieses sowie das vergangene Wochenende sollten die Spitzenzeiten der Vortreffen werden. Dass es davor "verhältnismäßig" ruhig war, sei auch dem Wetter geschuldet, so Riepan. Generell habe man Vorkehrungen getroffen, durch die man kurzfristig verschärft kontrollieren könne. Ebenso sei es zu beobachten, dass sich die Vortreffen von der Wörthersee-Gegend zunehmend Richtung Faaker See und dessen bekannte Hotspots verlagert. Auch in der Region Villach geht es vermehrt rund, beliebter Hotspot ist hier die Villacher Alpenstraße.
Bei Bedarf könne man diese Straße sperren, informiert die Villacher StR Katharina Spanring. Bis zum letzten Wochenende sei dies aber nicht nötig gewesen.

FINKENSTEIN. In Finkenstein ist am vergangenen Wochenende schon einiges los gewesen; die Spitze ist laut Bürgermeister Christian Poglitsch aber noch nicht erreicht: Auch das kommende Wochenende, das letzte vor dem eigentlichen GTI-Treffen ab 29. Mai, sei traditionell ein sehr starkes. Vorkehrungen treffe man durch äußerst engmaschige Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft (24 Stunden Kontakt), man könne kurzfristig auch Hotspots wie den Bauhof sperren. "Sollte es zu Störungen kommen, werden wir das Bauernmarktgelände in Faak am See zusperren", sagt Poglitsch.

VELDEN. In Velden bleiben Maßnahmen zum Anrainerschutz, wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Halte- u. Parkverbote, Abschleppzonen etc., wie in den Vorjahren aufrecht, Erweiterungen gibt es keine. 
Von der BH Villach wurden Bodenschwellen und eine Video-Überwachung verordnet. Velden-Tourismus-GF Bernhard Pichler-Koban ergänzt: "Das vergangene Wochenende wird wahrscheinlich das Stärkste gewesen sein, aber auch diese Woche wird noch relativ stark."

Autor:

Verena Polzer aus Klagenfurt

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