Franz Klammer
Die Abfahrt seines Lebens auf der Kinoleinwand

Franz Klammer mit einer bildlichen Erinnerung an seine Abfahrt zu Olympia-Gold auf dem Patscherkofel im Jahr 1976
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  • Franz Klammer mit einer bildlichen Erinnerung an seine Abfahrt zu Olympia-Gold auf dem Patscherkofel im Jahr 1976
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Die Fahrt zu Gold auf dem Patscherkofel 1976 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck soll bereits im Herbst ins Kino kommen. Kärntens Ski-Legende Franz Klammer ist der Held eines Spielfilms made in Austria.

KÄRNTEN. Die besten Geschichten schreibt das Leben. Ein Blick zurück ins Jahr 1976: Die Olympischen Winterspiele in Innsbruck steuern mit der Abfahrt der Herren ihrem Höhepunkt entgegen. Mit Startnummer 15 katapultiert sich ein gewisser Franz Klammer aus dem Starthaus. Während der Fahrt auf dem Patscherkofel lastet der imaginäre Druck einer gesamten Nation auf seinen Schultern, die ihren Skikaiser siegen sehen möchte. Klammer hält dem Druck stand, schwingt ihm Ziel als Olympiasieger ab und erringt zugleich den Status der sportlichen Unsterblichkeit.

Kärntner Erfolgsgeschichte

Eine Kärntner Erfolgsgeschichte, die verfilmt gehört – und nun, 45 Jahre danach, verfilmt wird. Mit einem beeindruckenden Drehbuch von Andreas und Elisabeth Schmied startete im Jänner die Produktion eines weltweiten Kinofilm-Projekts. „Die Story ist universell, mitreißend und lässt für viele Menschen ganz tolle Erinnerungen wach werden“, sagt Jakob Pochlatko, Geschäftsführer von „Epo Film“. Erzählt wird die Geschichte eines 22-jährigen Kärntner Bergbauernbuben, der 1976 mit einem ungeheuren Erwartungsdruck zu den Olympischen Spielen nach Innsbruck fährt.

Eine Liebesgeschichte

Neben seinem unglaublichen Rennen und der triumphalen Rückkehr nach Kärnten stehen aber auch die Liebesgeschichte mit seiner Eva und die Rivalität zum Schweizer Bernhard Russi im Fokus. Franz und Eva Klammer, im Film vom Kärntner Julian Waldner und der Wienerin Valerie Huber dargestellt, freuen sich über das Zustandekommen des Films. Beide heben das abwechslungsreiche Drehbuch hervor, das auch bisher unbekannte Geschichten zeigt.

5,5 Millionen Euro Budget

„Kärnten Werbung“-Chef Christian Kresse erzählt von der Entstehungsgeschichte: „Die Idee zum Drehbuch von Jakob Pochlatko, Andreas Schmied und mir wurde von Schmied und seiner Frau Elisabeth so hervorragend umgesetzt, dass mit Servus TV und ORF zwei ganz wichtige Partner gewonnen werden konnten. Als Koproduzenten fungieren Samsara Film und Sabotage Film. Mit dabei sind auch Kärnten, Tirol und Wien.“ Das Gesamtbudget einer der größten rein österreichischen Spielfilmproduktionen beträgt rund 5,5 Millionen Euro.

„Kärnten – It‘s my Life“

Auf die Verfilmung der Geschichte Franz Klammers freut sich auch Landeshauptmann Peter Kaiser: „Klammer ist viel mehr als ein Kärntner Olympiasieger. Er ist eine beispielgebende, vorbildhafte Kultfigur, die nie älter geworden ist und immer die gleiche Attraktivität ausstrahlt.“ Die Geschichte spiegelt, so Kaiser, auch die neue Standortmarke des Landes Kärnten („Kärnten – It‘s my Life“) perfekt wider: „Genau das lebt die sympathische Skilegende.“
Landesrat Sebastian Schuschnig fügt hinzu: „Diesen Kinofilm kann die österreichische Seele besonders brauchen.“ Als Tourismusreferent betont er, dass mit dieser Produktion auch die Großartigkeit Kärntens mittransportiert wird.

ZUR SACHE
Der Film:
35 Prozent der Dreharbeiten des Films über Franz Klammer finden in Kärnten statt, der Rest in Tirol und Wien. Die Premiere soll bereits im Herbst ins Kino kommen. „Und nach einem sehr schwierigen derzeitigen Winter für einen wichtigen Impuls für die nächste Wintersaison sorgen, um neue Lust auf Winterurlaub zu machen“, fügt Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, hinzu.

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