Salmstraße
Generalsanierung ist abgeschlossen

Bauarbeiten in der Salmstraße sind abgeschlossen.
  • Bauarbeiten in der Salmstraße sind abgeschlossen.
  • Foto: StadtPresse
  • hochgeladen von Christian Lehner

Nach über vier Monaten Bauzeit kann am Samstag Vormittag die Salmstraße nach einer Generalsanierung wieder für den Verkehr freigegeben werden.

KLAGENFURT. Mit 14. November ist nach der Paradeisergasse Ende Oktober auch die Generalsanierung der Salmstraße abgeschlossen. Insgesamt haben Stadt und Stadtwerke über eine Million Euro investiert. Bewährt hat sich dabei die gemeinsame Baustellenkoordination von Magistrat und Stadtwerken, die „Plattform Technische Infrastruktur“ (PTI).

Aufwendiges Straßenbauprojekt 

Gemeinsam mit der Sanierung der Paradeisergasse war die Salmstraße das größte und aufwendigste Straßenbauprojekt der Stadt in diesem Jahr. Insgesamt wurden 3.500 m3 Erd- und Aushubmaterial bewegt, 1.500 Meter Rohrleitungen und Kabel neu verlegt sowie 2.700 Quadratmeter Fahrbahnen und Gehsteige wieder instand gesetzt.
„Rohre und Leitungen waren schon bis zu 50 Jahre alt, es war bereits Gefahr in Verzug. Die Teams des Magistrates und der Stadtwerke haben perfekt zusammengearbeitet und Enormes geleistet“, lobt Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ.

Problemlose Umsetzung 

Die Generalsanierung war ein Pilotprojekt der vom Magistrat und den Stadtwerken gemeinsam eingerichteten „Plattform Technische Infrastruktur“ (PTI). Hier koordinieren sich die verschiedenen Versorgungsträger anhand eines Infrastrukturkatasters. „Das hat den Vorteil, dass die Straße nur einmal aufgegraben werden muss und alle Versorgungsträger in koordinierter Reihenfolge ihre Arbeiten verrichten können”, so Heinz Blechl, Bereichsleiter Infrastruktur.
Gleichzeitig können durch die gemeinsame Baustellenkoordination auch Öffentlichkeit, betroffene Anrainer und Betriebe frühzeitig in Bauvorhaben eingebunden und informiert werden. Diese Vorgehensweise hat sich beim Pilotprojekt bewährt und wird daher fortgesetzt. Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole: „Aufgrund einer sehr guten Baustellenkommunikation wurden die Bürger und Betriebe rechtzeitig über Auswirkungen der Sanierung informiert. Dadurch konnte diese Baustelle problemlos umgesetzt werden.“

Finale Gestaltung 

Die Paradeisergasse ist bereits seit Ende Oktober für den Verkehr freigegeben – die derzeitige Asphaltfläche ist provisorisch, wie Straßenbaureferent Stadtrat Christian Scheider erklärt: „Nachdem alle Versorgungsleitungen verlegt sind, muss sich das Erdreich erst setzen. Die finale Gestaltung wird sich in ein städtisches Gesamtkonzept eingliedern und wird aktuell von Fachabteilungen, sowie mittels Bürgerbeteiligung erstellt.“
„Wir waren bemüht, bei der Baustellenkoordination von Anfang an auch die Innenstadtwirtschaft mit ins Boot zu holen. Soweit möglich wurde auf die Anregungen der Betriebe Rücksicht genommen“, betont Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger.

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