Jede Puppe ist ein Unikat

Gaby Doboczky-Emsenhuber mit der ersten Rebornpuppe, die sie vor vier Jahren in Handarbeit hergestellt hat
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  • Gaby Doboczky-Emsenhuber mit der ersten Rebornpuppe, die sie vor vier Jahren in Handarbeit hergestellt hat
  • Foto: Gaby Doboczky-Emsenhuber
  • hochgeladen von Patrick M. Sadjak

KLAGENFURT. Mit „Reborning“ ist ein Trend aus den USA nach Österreich gekommen, bei dem lebensechte Puppen gebastelt werden. Gaby Doboczky-Emsenhuber aus Klagenfurt stellt solche Puppen in filigraner Detailarbeit her.

"Reborn Babys"

Vor vier Jahren begann sie damit erste Rebornpuppen in ihrem Atelier herzustellen. "Ich habe eine Puppe bei eine Freundin gesehen und war wie gebannt", erzählt Doboczky-Emsenhuber. Kurze Zeit später entschied sie sich dazu eigene Puppen anzufertigen und die nötigen Kenntnisse zu erlangen. Doboczky-Emsenhuber: "Über das Internet tausche ich mich regelmäßig mit Künstlern über Neuigkeiten und Entwicklungen aus." Die Teile bezieht sie direkt von den Künstlern oder in speziellen Shops, vorwiegend in Deutschland.

Jede ein Unikat

Ihre Kunden schätzen besonders die Einzigartigkeit der Puppen und haben verschiedenste Gründe eine besitzen zu wollen: "In erster Linie kommen Personen zu mir, die eine bestimmte Vorstellung für eine Wunschpuppe haben, ich lege ihnen einige Vorlagen vor und passe die Puppe dann den Wünschen an."
Von der Farbe der mundgeblasenen Glasaugen über die Bemalung mit hochwertigen Acrylfarben bis hin zu den Haaren kann die Puppe selbst gestaltet werden. Auf Wunsch können sogar echte Babys anhand von Fotos nachmodelliert werden.

Akribische Arbeit

60 oder mehr Stunden an Arbeitszeit fließen in die Erstellung einer einzigen Puppe. "Bis zu 20 Färbeschritte benötige ich für eine Puppe. Eine sehr feine Adernzeichnung, Zeichnung der Augenbrauen, Kapillaren usw. dauert mehrere Tage." Sehr zeitaufwendig ist auch das Einziehen der einzelnen Haare, im Fachjargon „Rooten“ genannt. Eine Wunschpuppe kostet ab etwa 280 Euro aufwärts, je nach Aufwand. Interessierte können sich nach telefonischer Voranmeldung in ihrem Atelier (Ebentalerstraße 29) beraten lassen. Um ihr Hobby weiter zu verbreiten, bietet Doboczky-Emsenhuber auch Kurse an, bei denen sie den Teilnehmern den ganzen Herstellungsprozess erklärt.

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