Neuer Gentest zeigt Krebs-Risiko

Thailändische Küche, kombiniert mit regionalen Zutaten: Dafür steht "Bangcook", das ebenfalls beim Vortrag von Chirurg Lexer vorgestellt wird.
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KARNBURG (ado). Diagnose: Darmkrebs. Rund 5.000 Menschen in Österreich erhalten jedes Jahr diese erschreckende Nachricht. Und leider erhalten sie diese oft erst dann, wenn die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ist. „Etwa 2.600 Menschen sterben jedes Jahr an Darmkrebs“, weiß der Kärntner Gerfried Lexer.
Die Schwierigkeit liegt vor allem in der Früherkennung. So wird der Tumor bei rund einem Viertel der Betroffenen erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Insgesamt wurden etwa 60% aller zwischen 2012 und 2014 gestellten Diagnosen erst gestellt, als der Tumor die Organgrenzen bereits durchbrochen hatte. Durch eine neue Form der Vorsorge soll diese Prozentrate künftig gesenkt werden: Mit dem DNA-Test kann schon im Kindesalter festgestellt werden, ob die Testperson ein erhöhtes Krebsrisiko trifft.

Auf Darmkrebs spezialisiert
Wie grausam die Krankheit ist, hat Lexer in den vergangenen 25 Jahren unzählige Male erlebt. Schließlich hat er sich seit 1992 unter anderem auf das Fachgebiet "Chirurgische Endoskopie" spezialisiert.
Und gegen dieses zieht er nun sozusagen in den Kampf: Seit fünf Jahren konzentriert er sich auf eine neue Form der Vorsorge und Früherkennung, bei dem die Gene im Mittelpunkt stehen: "Mit dem Screening kann man schon bei Kleinkindern erkennen, ob es Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten gibt. Es handelt sich dabei um einen DNA-Test, der für Menschen jedes Alters geeignet ist.“

15.7.: Vortrag in Karnburg
Diesen Test, den er als „Revolution in der molekulargenetischen Forschung“ bezeichnet, stellt der Chirurg diesen Samstag, 15. 7., am Weingut Karnburg vor. Zusätzlich wird er „Bangcook“ vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Ernährungsphilosophie, die regionale Spezialitäten mit thailändischer Küche vereint.

Gesunde Thai-Küche
„Unser Ziel ist, eine Form der gesunden Ernährung zu vermitteln: Wir zeigen, welche Lebensmittel wie gegessen werden sollten, damit sie eine positive Wirkung auf den Körper haben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Tomate. Wenn man sie kalt ist, wirkt sie kaum. Aber wenn man sie auf zumindest 30 Grad erhitzt, wirken ihre Inhaltsstoffe gegen die freien Radikale im Körper“, erklärt Lexer. Einen Einblick in die „Bangcook“-Philosophie bekommen die Teilnehmer anschließend bei einem viergängigen, kostenlosen Menü. Es wird nur um eine Spende für die Krebshilfe in der Höhe von zehn bis 20 Euro gebeten.

Autor:

Angelika Dobernig aus Klagenfurt

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