Uni für Musik
Kärnten bekommt eine zweite Universität

Landeshauptmann Peter Kaiser (Mitte) und der designierte Universitätsrektor Roland Streiner (links) mit Musikstudenten bei der Präsentation der „Gustav Mahler Privatuniversität für Musik“
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  • Landeshauptmann Peter Kaiser (Mitte) und der designierte Universitätsrektor Roland Streiner (links) mit Musikstudenten bei der Präsentation der „Gustav Mahler Privatuniversität für Musik“
  • Foto: LPD Kärnten/Eggenberger
  • hochgeladen von Peter Michael Kowal

Aus dem Landeskonservatorium in Klagenfurt wird die „Gustav Mahler Privatuniversität für Musik“. Die vier Studienrichtungen beginnen bereits am 1. Oktober.

KLAGENFURT. Vom bedeutungsvollsten Moment der vergangenen Jahre in der Bildungspolitik sprach am heutigen Freitagvormittag Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) in seiner Funktion als Bildungsreferent. Der Grund: Kärnten bekommt eine zweite Universität.

Vier Studienrichtungen

Am 1. Oktober startet der reguläre Studienbeginn an der neuen „Gustav Mahler Privatuniversität für Musik“, dem bisherigen Landeskonservatorium. Die neue Uni bietet für rund 350 Studierende vier Studienrichtungen an: je ein Bachelor- und Masterstudium in „Instrumental- und Gesangspädagogik“ sowie ein Bachelor- und Masterstudium in „Musikalischer Aufführungskunst“. Ab Ende Juni können sich Interessierte bewerben, im September erfolgen dann die Aufnahmsprüfungen. Im ersten Jahr rechnet Landeshauptmann Kaiser mit 80 bis 85 Studierenden.

Internationale Impulse

„Die neue Universität bringt Klagenfurt und Kärnten als Bildungs- und Kulturstandort eine enorme Aufwertung. Für die Studierenden ergeben sich neue Chancen und Berufsorientierungen“, fasst Kaiser zusammen. Er erwartet sich vor allem auch Impulse durch die Internationalisierung und Kooperationen im Alpen-Adria-Raum. Ein zusätzlicher Nebeneffekt: Bisher haben, so Kaiser, acht von zehn Absolventen des Konservatoriums Kärnten verlassen, um woanders akademisch abzuschließen. Das gehört nun der Vergangenheit an!

Die Finanzierung

Die finanziellen Aufwendungen für die Privatuniversität, deren Träger das Land Kärnten ist, seien in der Startphase nur geringfügig höher als bisher. „330.000 Euro haben wir per Beschluss der Landesregierung für inhaltliche und infrastrukturelle Anpassungen zusätzlich zum Budget von aktuell rund 7,8 Millionen zur Verfügung gestellt“, rechnet Kaiser vor.

Gesetz noch im Mai

Noch Ende Mai soll das Kärntner Privatuniversitätsgesetz beschlossen werden, danach erfolgen die entsprechenden Gremialbesetzungen. Universitätsrektor wird Roland Streiner, der bisherige Direktor des Konservatoriums.

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