,Sesselrücken‘ bei der blauen Partei?

Germ ab März „nur“ mehr Stadtrat. Sandra Wassermann wird doch nicht Stadträtin?

Über der Klagenfurter Stadtregierung zieht nicht nur der Storch seine Runden, sondern auch der Gerüchtegeier.
Hartnäckig machten Vermutungen die Runde, dass FPK-Stadtrat und Berufsfeuerwehroffizier Wolfgang Germ (FPK) Gottfried Strieder als Branddirektor der Berufsfeuerwehr folgen sollte: Alles Lüge, stellt der Stadtrat nun klar: „Gerüchte, dass ich der neue Branddirektor werde oder dass ich als Stadtrat abgelöst werde, kann ich dementieren.“

Germ hat „ausgedient“
Feuerwehrmann Martin Zmug hat Anfang Feber seine Offiziersausbildung in Wien positiv abgeschlossen und deshalb werde Germ, in dessen Stadtratszuständigkeiten u.a. das Personal, der Stadtgarten und der Friedhof gehören, „nicht mehr benötigt“, wie er der WOCHE mitteilt.

Karenzende noch im Februar
Germ, der einen erkrankten Feuerwehrkollegen vertreten hat, wurde im Herbst 2011 durch die Paralleltätigkeit (Stadtrat und Offizier) kritisiert. Begründung: Germ habe von März bis August 2011 weniger Dienste (17) geleistet, als er sollte (36). Nun musste der Stadtrat bis zum Ende seines Dienstjahres im Februar auf die vorgeschriebenen 55 Einsätze kommen und daher in den letzten sechs Monaten gesamt 38 Dienste machen.
Jetzt will er aber mit dem Kapitel abschließen: „Ende Februar wird meine Karenzierung aufgehoben und ich scheide aus dem Dienstbetrieb als Bereitschaftsoffizier aus.“ Kommandant Strieder habe laut Germ bereits ein offizielles Schreiben an den Feuerwehrreferenten Bgm. Christian Scheider und Magistratsdirektorin Claudia Koroschetz gerichtet.

Endlich „Farbe bekennen“
Einen üblen Beigeschmack haben laut Germ aber die Gerüchte um seine Person; er holt zum Gegenschlag gegen seine Kritiker aus: „Jene Heckenschützen, die fortwährend Gerüchte verbreiten, sollen Farbe bekennen und mit offenem Visier spielen, damit ich dem entgegentreten kann.“ Das Handtuch zu werfen kommt für ihn nicht in Frage: „Mich kann nur der Wähler oder der Gemeinderat abwählen.“

Neue Stadträtin?
Hartnäckig hält sich auch das Gerücht, FPK-Gemeinderätin Sandra Wassermann würde die schwangere Parteikollegin Stadträtin Christine Jeremias ablösen. Auf WOCHE-Anfrage lässt Wassermann zwar Spielraum für Spekulationen, eine Bestätigung gibt es dennoch nicht: „Die Frage stellt sich derzeit nicht, das haben die Gremien der Partei und der Bürgermeister zu entscheiden.“
Wassermann, Ersatzstadträtin und Referentin von Scheider, werde „Jeremias vertreten, wenn sie mich braucht“. Momentan mache Jeremias aber ihre Aufgaben zu 100 Prozent. „Meine Priorität ist es für den Bürgermeister zu arbeiten. Es ändert sich im Augenblick nichts“, schließt Wassermann.

Katja Auer
Foto: KK, Hude

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