Start in ein neues Leben
Jordan Murray verabschiedet sich vom EC-KAC
- Jordan Murray beendet seine eine Spielerkarriere.
- Foto: MeinBezirk/Michael Kurz
- hochgeladen von Evelyn Wanz
Nach dem medizinischen Notfall im Viertelfinale Anfang März und einem langen Weg zurück ins Leben zieht Jordan Murray einen Schlussstrich unter seine aktive Karriere. Der EC-KAC verabschiedet den Verteidiger mit großem Dank und freut sich, dass der Kanadier vollständig genesen ist.
KLAGENFURT. Die dramatischen Szenen, die sich am heuer 10. März im Rahmen des ersten Viertelfinalspiels des EC-KAC in der Heidi Horten-Arena zutrugen, werden dem Klagenfurter Eishockeypublikum wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Ende April konnte Jordan Murray schließlich gesundheitlich wiederhergestellt in seine Heimat zurückkehren.
Keine Rückkehr zum KAC
"Ein Wiedersehen in Klagenfurt gibt es mit Jordan Murray in der näheren Zukunft nicht, er wird seine aktive Laufbahn beenden", heißt es seitens des KAC. Der Klub bedankt sich bei Jordan Murray für die im rot-weißen Trikot gezeigten Leistungen und verleiht seiner enormen Freude Ausdruck, dass sein Genesungsprozess in den vergangenen gut vier Monaten so positiv und vielversprechend verlaufen ist.
"Für die weitere Gesundung und die kommenden Lebensabschnitte begleiten den Abwehrspieler die besten Glückwünsche der gesamten Organisation", so der KAC.
"Haben uns verlobt"
Jordan Murray selbst verabschiedet sich mit folgenden Worten aus Klagenfurt: "Ich möchte mich für all die Liebe und Unterstützung, die ich in den vergangenen Monaten erhalten habe, bedanken. Es freut mich, mitteilen zu können, dass ich gesundheitlich wieder ganz der Alte bin und dieser Vorfall im März keine bleibenden Schäden bei mir hinterlassen hat. Meiner Lebensgefährtin, die stets an meiner Seite war, und mir geht es wunderbar. Auch haben wir uns in diesem Monat verlobt. Ohne unsere Vereinsärzte Hannes und Günther hätte ich diesen Antrag nicht machen können. Ich werde daher ihnen und allen anderen medizinischen Fachkräften entlang dieses Weges für immer dankbar sein. Das Kapitel Eishockey ist für mich offiziell beendet. Das Karriereende geschieht nicht auf die Art und Weise, wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich bin sehr froh, dass ich diesen Sport so lange ausüben konnte und jetzt so gesund bin, dass ich von diesem Punkt an ein normales Leben führen kann. Nochmals möchte ich mich bei allen Mannschaftskollegen, Trainern und Fans für die große Unterstützung, die ich in Klagenfurt seit letztem Sommer genossen habe, bedanken, auch während meiner Verletzung und später nach dem Zwischenfall im März. Ich drücke meinen Jungs in Rot-Weiß im nächsten Jahr die Daumen und werde die Spiele aus der Ferne verfolgen".
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