Platz 33 für Huber/Hörl in Moskau

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Das Kelag Beachteam Huber/Petutschnig war beim 3-Stern Turnier in der russischen Hauptstadt zum zweiten Mal in Folge nur zur Hälfte am Start. Lorenz Petutschnig musste weiterhin mit anhaltenden Schulterproblemen aussetzen. Xandi Huber ist in der Zwischenzeit mit Ersatzpartner Julian Hörl auf der World-Tour unterwegs. Die beiden scheiterten in Russland in der letzten Runde der Qualifikation. Nach einem 2:1 (12, -19, 5) Sieg gegen den Vizeweltmeister Varenhorst mit neuem Partner Van Garderen (NED) fanden sie im entscheidenden Spiel um den Einzug in den Hauptbewerb kein Mittel gegen das druckvolle Spiel von Dollinger/Erdmann (GER) und unterlagen 0:2 (-12, -17). Trotzdem kann das Interimsduo Huber/Hörl nach zwei Turnieren positiv resümieren. Die gezeigten Leistungen waren großteils sehr gut und die beiden haben bei ihren Siegen großes gemeinsames Potential erkennen lassen.

Wie schon in Rio starteten Xandi Huber & Julian Hörl extrem stark in das Turnier in Moskau. In Runde 1 gegen das favorisierte holländische Team stellten sie im ersten Satz gleich auf 7:0 und bauten diese Führung bis zum Satzende sogar noch aus. Nach einer kleinen Schwächephase zu Beginn des zweiten Satzes übernahmen sie wieder das Kommando und holten den Entscheidungssatz mit großem Vorsprung. Julian konnte es zuerst gar nicht fassen: "Nach dem irren Sieg gegen Evandro/Andre in Rio jetzt noch den Vizeweltmeister zu besiegen ist unglaublich. Wir haben super gespielt und uns durch den zweiten Satz und die zahlreichen Netzroller der Holländer nicht aus der Ruhe bringen lassen!"

In Runde zwei gegen Deutschland klappte der Start in die Partie dann nicht mehr so gut. Von Beginn an liefen die Österreicher einem Rückstand hinterher. Xandi war im ersten Satz zeitweise etwas ratlos: "Sie haben wirklich sehr stark gespielt. Ihnen ist alles gelungen und uns nichts. Sie haben mit viel Risiko serviert und uns so unter Druck gebracht. Immer wenn wir sie unter Druck hatten, haben sie sich mit einem starken Ball befreit. Wir haben einfach nicht das richtige Rezept gefunden. Vor ihrer Leistung muss man einfach den Hut ziehen." Im zweiten Satz keimte beim mitgereisten Co-Trainer Hansi Huber noch einmal Hoffnung auf: "Im ersten Satz war von Beginn an der Wurm drinnen. Erst im zweiten Durchgang haben wir ihnen die Stirn geboten. Bis 16:16 war es ausgeglichen, dann haben leider sie die Big Points gemacht und nicht wir. Den Deutschen muss man zu dem Spiel gratulieren. Wir haben hier in Moskau gegen Holland wieder ein Spiel auf echt hohem Niveau abgeliefert und im zweiten Spiel viele Erkenntnisse über unsere Schwächen und Stärken gewonnen!"

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