Erste Saisonniederlage
Rotjacken verlieren gegen Milano mit 2:4
- Rotjacken kassieren erste Saisonniederlage.
- Foto: EC KAC/Florian Pessentheiner
- hochgeladen von Evelyn Wanz
Der EC-KAC musste am Mittwochabend die erste Niederlage der Saison in der win2day ICE Hockey League hinnehmen. Gegen Milano HC gerieten die Rotjacken früh mit 0:2 in Rückstand, kämpften sich im Schlussdrittel noch auf 2:3 heran, ehe die Gäste kurz vor Schluss ins leere Tor trafen.
KLAGENFURT. Die Rotjacken mussten am Mittwochabend in ihrem sechsten Saisonspiel ihre erste Niederlage hinnehmen. Der EC-KAC unterlag dem Milano HC vor heimischem Publikum mit 2:4. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen bereits in der dritten Minute durch Greg McKegg in Führung. Nick Caamano erhöhte in der 13. Minute auf 2:0. Der KAC hatte zwar ebenfalls Chancen, blieb im Abschluss jedoch glücklos. Im zweiten Drittel scheiterten die Rotjacken unter anderem an der Stange und an Mailands Goalie Jacob Smith. In der 30. Minute erhöhte Blake McLoughlin auf 3:0. Im Schlussabschnitt gelang dem KAC schließlich die Aufholjagd. Nick Petersen verkürzte im Powerplay in der 48. Minute auf 1:3. Daniel Obersteiner brachte die Rotjacken in der 54. Minute auf 2:3 heran.
Erste Saisonniederlage
Kurz darauf bot sich dem KAC sogar eine große Chance auf den Ausgleich: Nach zwei Strafen gegen Milano spielten die Klagenfurter rund zwei Minuten in doppelter Überzahl. Trotz mehrerer guter Möglichkeiten blieb der Treffer jedoch aus. Stattdessen sorgte Nick Caamano in der 59. Minute für die Entscheidung. Nach einem Scheibenverlust der Rotjacken traf er ins leere Tor zum 4:2 für Milano.
"Das war die erwartete schwere Aufgabe, die wir uns selbst nicht unbedingt leichter gemacht haben. Es fehlte heute die Effizienz, 64 Torschüsse und zwei Treffer, das reicht natürlich nicht. Milano hat es am Anfang sehr smart gespielt und die Chancen, die sie hatten, auch verwertet. Für uns war es vielleicht eine gute Erfahrung, zu sehen, dass es manchmal nicht so vergleichsweise leicht läuft wie in manchen der letzten Partien und dass man dann in solchen Situationen draufbleiben und weiterarbeiten muss. Ich denke, das hat man im letzten Drittel gesehen. Wir haben gezeigt, dass wir in ein Spiel zurückkommen können, auch wenn es sich am Ende nicht mehr ausgegangen ist. Insgesamt kein schlechter Auftritt von uns, aber von der Effizienz her nicht genug, um das Score noch zu unseren Gunsten zu drehen", so Assistant Coach Christoph Brandner nach dem Spiel.
Mehr aus Kärnten:
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.