Erfolgsgeheimnis: "Ehrlichkeit und Demut"

Am 20. November feiert der Südpark Klagenfurt seinen 15. Geburtstag. Damals und heute steht Anton Pletzer von der Tiroler Pletzer Gruppe an der Führungsspitze des Shopping Centers. Der WOCHE gab der Multi-Unternehmer ein Interview.

WOCHE: Seit den 80iger Jahren konzentrieren Sie sich auf den Bau von Einkaufszentren und Büro- und Logistikzentren. Vor 15 Jahren haben Sie den Südpark aus der Traufe geholt. Warum wollten Sie gerade in ein Klagenfurter Einkaufszentrum investieren?
ANTON PLETZER: In Kärnten und insbesonders in Klagenfurt hatte es 1994, als ich das Grundstück "Knoch-Areal" kaufte, noch kein Einkaufszentrum in dieser Konzeption und Größenordnung gegeben.

WOCHE: Im Juli 2011 verkaufte Unibail-Rodamco 50 Prozent der Anteile des Shopping Centers Sdpark in Klagenfurt. Ihre Firmengruppe ist somit wieder zu 100 Prozent Eigentümer des Shopping Centers. Kam diese Änderungen zur richtigen Zeit?
Im Jahre 2007 wurden 50 Prozent der Anteile an Unibail-Rodamco, einem der größten Einkaufszentrum-Besitzer Europas verkauft.
Wegen der Entwicklung in der Stadt Klagenfurt, Bau des ECE und sonstiger Genehmigungen, war es unsere Überlegung, einen starken Partner zu beteiligen.

WOCHE: 1,6 Millionen Euro wurden damals in eine neue Optik für das Einkaufszentrum investiert. Jetzt befindet sich der Südpark weiter auf Erfolgskurs Welche Pläne gibt es für den Sdpark?
Da sich Unibail-Rodamco entschlossen hat, Beteiligungen abzubauen und sich nur auf große Einkaufszentren zu konzentrieren und auch wegen unterschiedlicher Auffassung vom Betrieb des Südparks wurden im Jahr 2011 die 50 % der Anteile wieder zurückgekauft und die Firma Manfred Pletzer Beteiligungs- GmbH hat das gesamte Einkaufszentrum erworben. In der Zwischenzeit wurden 1,6 Millionen Euro in die neue Optik im Inneren des Einkaufszentrums investiert und es ist in den nächsten Jahren vorgesehen, das äußere Erscheinungsbild ebenfalls zu erneuern.

Mit 19 Jahren waren Sie der jüngste Unternehmer des Landes wie hat sich das Unternehmertum im Laufe der Zeit geändert?
Vor 40 Jahren wurden die meisten Geschäfte mit Handschlag abgewickelt. Meiner Auffassung nach hat sich das Unternehmertum diesbezüglich negativ entwickelt. Heute ist es schwierig, Geschäfte und insbesonders Investitionen zu realisieren, da die Genehmigung eines Objektes des öfteren längere Zeit in Anspruch nimmt als der gesamte Bau. Die Behördenauflagen sind im erzielten Mietpreis auch nur mehr schwer unterzubringen.

WOCHE: 2008 bauten Sie als Mehrheitseigentmer das Seepark Hotel in Klagenfurt. Wie zufrieden sind Sie mit dessen Entwicklung?
Das Seeparkhotel entwickelt sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Betreiber, da wir es nun selbst führen, langsam positiv.
Ich bin überzeugt, dass das Hotel in einigen Jahren auf Grund der einmaligen Lage und Ausstattung positiv zu führen sein wird.

Sie haben einmal in einem Interview gesagt, dass es den Klagenfurter Stadtpolitikern an Handschlagqualitt fehle - sind Sie nachwievor dieser Meinung?
Nicht nur die Klagenfurter Stadtpolitiker, sondern insgesamt haben viele Politiker die Handschlagqualität verloren.

Sie haben sehr bescheiden begonnen und sich hochgearbeitet was raten Sie jungen Menschen, die am Anfang stehen und oft perspektivlos scheinen?
Ich kann den jungen Menschen nur raten, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Dazu ist es aber notwendig, mindestens 80 Stunden in der Woche zu arbeiten. Das Allerwichtigste ist jedoch Ehrlichkeit und Demut.

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