05.09.2014, 14:57 Uhr

Gabriele Köhlmeier: seit vierzig Jahren auf der Bühne!

Seit 1974 auf der Bühne ...
Krumegg: St. Marein | Seit über vierzig Jahren steht sie nun schon auf der Bühne, die in der Zwischenzeit in St. Marein bei Graz lebende Schauspielerin und Kabarettistin Gabriele Köhlmeier. Und begeistert mit ihren Programmen und ihrem Können das Publikum in allen Teilen Österreichs.
Nach ihrem 1973 mit Auszeichnung abgeschlossenem Studium der Schauspielkunst an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz trat Gabriele Köhlmeier vorerst unter ihrem Mädchenname Vajdic am Schauspielhaus in Graz in Stücken wie "Mädchen in Uniform", in Jewgenia Schwarz' "Rotkäppchen" oder im Jugendstück "Wir bauen Wolkenkuckuckshausen" auf, war dann am Schauspielhaus in Salzburg engagiert, wo sie Nestroy ebenso spielte wie Jandl, wirkte in zahlreichen Produktionen des "theaterarbeiterkollektivs"' mit, war in Filmen ebenso tätig wie als Rundfunksprecherin ... ehe sie nach der Geburt eines Sohnes und der Heirat mit dem Regisseur und Schauspieler Otto Köhlmeier der Kunst vorerst "ade" sagte. Nach einigen Jahren Pause (mit nur kleineren Auftritten) kehrte sie um die Jahrtausendwende mit Soloprogrammen auf die Bühne zurück. Ob eine von ihr verfasste Medea-Version oder ihr Stück "sissi infernal" über das Leben und Sterben der Romy Schneider ... das Publikum war begeistert von dem, was Gabriele Köhlmeier neuerlich bot. Inhaltlich wie formal. Allerdings hielt sich der Andrang zu den doch eher "ernsten" Themen in Grenzen, sodass sie vor einigen Jahren beschloss, sich der heiteren, der unterhaltsamen Muse zu widmen. In der Zwischenzeit hat sie fünf Kabarettprogramme erarbeitet, die in witzig-pointierter Form dasselbe vermitteln, wie die "ernsthaften" Stücke zuvor: nämlich das Dasein als Frau in einer von Männern bestimmten und dominierten Welt. Allerdings - wie gesagt - in lustiger Form. Und der Erfolg gab und gibt ihr Recht. Ihre Programme wurden in der Zwischenzeit über vierhundert Mal in allen Teilen Österreichs gezeigt. Von Andau bis Zell am See, von Amstetten bis Zisterdorf. In kleineren Gemeinden wie in größeren Städten. Vor vollen, vielfach vor ausverkauften Häusern. Und vor einem begeisterten Publikum. Nach einer zweimonatigen Sommerpause startet Gabriele Köhlmeier dieser Tage in ihre 41. Bühnensaison. Mit Auftritten in Freistadt, Wels, Feldbach, Villach, Wien, Gratkorn, Linz, Weiz, Kapfenberg und einer Reihe kleinerer Gemeinden Österreichs. Gleichzeitig bereitet sie, gemeinsam mit ihrem Mann, für das kommende Jahr (anlässlich ihres 30. Hochzeitstages) ein Programm unter dem Titel "Datum abgelaufen. Ware in Ordnung" vor, in dem sich alles um ein älteres Ehepaar und ihren Jubiläumshochzeitstag dreht. Man (vor allem Frau) darf wieder mal gespannt sein!
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