11.04.2017, 15:30 Uhr

Auf Facebook über den Wasserstand chatten

Philip Kozeny und Gernot F. Fleiss (v.l.) von Symvaro mit Splashy (Foto: Symvaro)

Symvaro entwickelt ersten Facebook-Chatbot für Wasserversorger.

KLAGENFURT. Mit Waterloo verbindet man normalerweise Abba oder Napoleon. Das ist aber auch der Name einer digitalen Unterstützung für Wasserversorger und die Verarbeitung von Kundendaten. Die Software stammt von der Klagenfurter Firma Symvaro, die sich auf SaaS-Lösungen (Software als Service) und da vor allem auf die Bereiche Wasser, Energie und Müll spezialisiert hat. Auch die Klagenfurter Müll-App stammt z. B. von Symvaro.

Waterloo verspricht einfache Bedienung und Ressourceneinsparung bei der Ablesung des Wasserstandes sowie beim Wasserzählertausch. Rudolf Ball, Gründer und GF von Symvaro, erklärt: "Mit Waterloo ist man den lästigen Papierkram los, dadurch minimiert sich auch die Häufigkeit der Fehler." Die Aufwandskosten für den Kunden würden gesenkt und eine nahtlose Integration in verschiedene Abrechnungssysteme sei auch garantiert.

Weltneuheit Splashy

Innovativ ist vor allem die neue Waterloo-Erweiterung. "Der Facebook-Chatbot Splashy ist die weltweit erste Lösung für die Übermittlung vom Wasserzählerstand via Facebook", sagt Ball. Splashy kommunziert mit den Bürgern via Facebook-Messenger und führt sie durch die Zählerstandsübermittlung. Infos wie Zähler-, Kundennummer und Zählerstand werden unter zwei Minuten erfasst und an den jeweiligen Wasserversorger übermittelt. "Darüber hinaus erkennt Splashy fehlerhafte Daten und gibt Tipps. Etwa, wo Sie Ihre Kundennummer finden können", so Ball.
Die Waterloo-Software besteht zudem aus einer App, einer Hotline sowie einem Webservice, über die Kunden ebenso ihre Daten bekanntgeben können.
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